Wissenschaftsministerin Stange: Neuer Hochintensitäts-Laser stärkt internationale Bedeutung des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf
Ministerin nimmt deutschlandweit stärksten Laser am FZD in Betrieb
"Mit dem neuen Hochintensitäts-Laser sichert das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf für den Freistaat Sachsen die Rolle eines - nicht nur deutschlandweit - wichtigen Standorts sowohl in der Laser- als auch in der Beschleunigertechnologie", sagte heute die Sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange bei der Einweihung des deutschlandweit stärksten Lasers. Der Laser könnte in Zukunft dazu dienen, Teilchen zu beschleunigen, die für die Strahlentherapie genutzt werden könnten.
Die Behandlung von Krebserkrankungen durch modernste Strahlentherapie zu verbessern sei ein Gebiet, in dem der Freistaat Sachsen mit seiner wissenschaftlichen Kompetenz in Zukunft eine Vorreiterrolle einnehmen wolle. Dies sei nur mit wissenschaftlicher Kooperation und einer soliden Grundlagenforschung erreichbar, wie sie das FZD betreibe.
Die Ministerin verwies auf die Zusammenarbeit des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf auf dem Gebiet der Krebsforschung mit "OncoRay", dem Zentrum für medizinische Strahlenforschung in der Onkologie am Uniklinikum Dresden, und die Kooperation in dem Projekt "onCOOPtics" gemeinsam mit der Universität Jena und dem Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik.
Die Technische Universität Dresden, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf initiierten darüber hinaus das "Gemeinsame Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie, das sich im Rahmen der Sächsischen Exzellenzinitiative bewirbt.
"Das FZD beweist mit der Inbetriebnahme des Hochintensitäts-Lasers seine internationale Leistungsfähigkeit", so die Ministerin.
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Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Pressesprecherin Eileen Mägel
Bundesland: Sachsen Datum: 22.05.2008 Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst