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ValidierungBestätigen aufgrund einer Untersuchung und durch Bereitstellung eines Nachweises, dass die besonderen Forderungen für einen speziellen beabsichtigten Gebrauch erfüllt worden sind.

Validierung steht am Ende eines Prozesses oder einer Entwicklung.

Sie prüft den Wert (value) eines Produktes (einer Leistung) aus Sicht des Kunden und seiner speziellen Verwendung. So kann es vorkommen, dass für ein Produkt mehrere Validierungen erforderlich werden.
VerantwortlichkeitsrechnungDas gesamte betriebliche Rechnungswesen sollte nach dem Grundsatz der Verantwortlichkeit aufgebaut werden. Da Führungskräfte auch für finanzwirtschaftliche Resultate verantwortlich sind, ist durch die Gestaltung von Kostenstellen-, Kostenträger- und Deckungsbeitragsrechnung dafür zu sorgen, dass in den Berichten klar zwischen den von der jeweiligen Person direkt und selbständig innerhalb eines Jahres beeinflussbaren Kosten, Leistungen und Erlösen sowie Umlagen oder kalkulatorischen Werten unterschieden wird.
VerfahrenEine festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit auszuführen.
VerfahrensanweisungQM-Verfahrensanweisungen: Der Lieferant muss
a) Verfahrensanweisungen in Übereinstimmung mit den Forderungen dieser Internationalen Norm und mit der festgelegten Qualitätspolitik des Lieferanten erstellen;
b) das QM-System und seine Verfahrensanweisungen tatsächlich verwirklichen.

Im Zusammenhang mit dieser Internationalen Norm hängen der Umgang und die Einzelheiten der zum QM-System gehörigen Verfahren von der Komplexität der Arbeit, den angewendeten Methoden sowie von den Fertigkeiten und der Schulung ab, die das Personal für das Mitwirken an der Ausführung der Tätigkeit benötigt.


Anmerkung: Verfahrensanweisungen können auf Arbeitsanweisungen Bezug nehmen, die festlegen, wie eine Tätigkeit ausgeführt wird.
VerifizierungBestätigen aufgrund einer Untersuchung und durch Bereitstellung eines Nachweises, dass festgelegte Forderungen erfüllt worden sind. In Design und Entwicklung umfasst Verifizierung die Untersuchung des Ergebnisses einer betrachteten Tätigkeit, mit dem Ziel, Übereinstimmung mit den an diese Tätigkeit gestellten Forderungen
festzustellen.

Unter "betrachteter Tätigkeit" wird ein Teilprozess oder ein Prozessabschnitt verstanden. Das Wort Verifizierung leitet sich vom lateinischen veritas (= Wahrheit) ab. Demnach wird der Wahrheitsgehalt überprüft. Im Gegensatz dazu steht die Validierung am Ende eines Prozesses oder einer Entwicklung. Sie prüft den Wert eines Produktes (einer Leistung) aus Sicht des Kunden.
VerrechnungspreiseDer Begriff des Verrechnungspreises sollte im Sinne einer klaren Abgrenzung sehr restriktiv gehandhabt werden. Verrechnungspreise ermöglichen die Abrechnung des Leistungsaustausches zwischen verflochtenen Gesellschaften oder Geschäftssparten.
Werden Leistungen zwischen Kostenstellen ausgetauscht, spricht man von innerbetrieblicher Leistungsverrechnung.
VertragsprüfungUnter einer Vertragsprüfung ist eine vor der Vertragsunterzeichnung durch den Lieferanten ausgeführte systematische Tätigkeiten zu verstehen mit dem Ziel einer angemessen festgelegten, dokumentierten, eindeutigen und realisierbaren Qualitätsforderung.
Verantwortlich für die Vertragsprüfung ist der Lieferant, er kann sie jedoch zusammen mit dem Kunden durchführen. Eine Vertragsprüfung kann, so dies erforderlich ist, für unterschiedliche Vertragsphasen wiederholt werden.
VollkostenrechnungVollkostenrechnung ist die Ausgestaltungsform der Kostenrechnung, in der alle Kosten des Unternehmens auf die einzelnen Produkte und Dienstleistungen verrechnet werden. Vollkosten umfassen entweder alle Kosten, die bei der Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung angefallen sind (volle Herstellkosten), oder alle Kosten, die für die in einer Periode verkauften Produkte entstanden sind (volle Selbstkosten).

Die Berechnung von Vollkosten ist nur durch die Umlage der Strukturkosten möglich, also durch ihre Proportiona-lisierung, da nicht alle in einem Unternehmen entstehenden Kosten in einem direkten Verursachungszusammenhang mit den hergestellten oder verkauften Produkten stehen. Durch diesen Verstoß gegen das Verursachungsprinzip ergibt sich auch, daß umgelegte Strukturkosten nie entscheidungsrelevant sein können, da sie sich nicht proportional zur Leistung verändern.
VorbeugemaßnahmeTätigkeit, ausgeführt zur Beseitigung der Ursachen eines möglichen Fehlers, Mangels oder einer anderen unerwünschten Situation, um deren Vorkommen vorzubeugen.

Anmerkung: Die Vorbeugungsmaßnahmen können Veränderungen mit sich bringen wie etwa bei Verfahren und Systemen, um eine Qualitätsverbesserung in irgend einem beliebigen Stadium des Qualitätskreises zu erreichen. "Grundsätzlich sind Korrekturmaßnahmen den Vorbeugemaßnahmen ähnlich. Der Unterschied liegt lediglich in der Tatsache, dass es für Korrekturmaßnahmen leidvolle Ursachen (Fehler, Reklamationen, statistische Trends) gibt, während vorbeugende Maßnahmen aufgrund anderer Methoden veranlasst werden.

Hierzu können neue gesetzliche Abforderungen, neue Kundenbedürfnisse und Risikoanalysen, z. B. FMEA, gehören, ohne dass irgendein Ereignis, das vermieden werden soll, je eingetreten ist.

 
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