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Taguchi-MethodeDie Taguchi-Methode ist eine Methode zur statistischen Versuchsplanung. Der hauptsächliche Einsatzbereich der Taguchi-Methode ist vor allem die Entwicklung. Kleppmann, 1992, gibt folgende Kurzbeschreibung: "G. Taguchi hat die "Klassische Versuchsmethodik" um eine Qualitätsphilosophie bereichert.

Er betont die Bedeutung einer ständigen Produkt- bzw. Prozessverbesserung in Richtung auf immer kleinere Merkmalsstreuungen auch innerhalb der Toleranzen. Dieses Verringern der Streuung soll jedoch nicht durch ein Erhöhen der Kosten (z. B. durch eine engere Tolerierung) erreicht werden, sondern durch eine geeignete Wahl der Arbeitspunkte bei Prozessen bzw. durch eine geeignete Konstruktion der Produkte. Er fordert robuste Produkte bzw. Prozesse, bei denen eine Änderung der Störgrößen einen möglichst geringen Einfluss auf die Zielgrößen hat.

Aus dieser Zielsetzung ergeben sich folgende Konsequenzen für die Versuchsplanung:

-Einflussgrößen und Störgrößen müssen getrennt voneinander möglichst gezielt verändert werden,
- die Streuung der Versuchsergebnisse aufgrund der Änderung der Störgrößen ist eine entscheidende (zusätzliche) Zielgröße.

G. Taguchi schlägt vor, Einflussgrößen (Einstellparameter) gezielt in einem "inner array" zu verändern.

Die wesentliche Modifikation seiner Vorgehensweise gegenüber der klassischen Versuchsmethodik ergibt sich jedoch bei der Behandlung der Störgrößen. Statt Wiederholungen bei möglichst identischen Versuchsbedingungen durchzuführen, empfiehlt er, die Störgrößen gezielt nach einem Plan ("outer array") zu verändern. Dieser Plan ist dann für jeden Versuchspunkt des "inner array" abzuarbeiten. Somit wird, wenn das "outer array" vier Versuchspunkte enthält, jeder Versuchspunkt des "inner array" viermal wiederholt.

Auf Grund des damit verbundenen Aufwands ist es für das "outer array" nur sinnvoll, unvollständige faktorielle Versuchspläne der Auflösung III bzw. Plackett-Burman-Pläne zu verwenden. Diese Pläne werden häufig auch für das "inner array" verwendet. Sie sind dann aber mit einer gewissen Vorsicht zu behandeln, da Wechselwirkungen Hauptwirkungen verfälschen können. Es ist jedoch durchaus möglich, an dieser Stelle auch andere (klassische) Versuchspläne, wie z. B. Regressionspläne, einzusetzen."Eine wichtige Veröffentlichung von Taguchi ist Taguchi, G./Wu, Y.: Introduction to Offline Quality Control, Central Japan Quality Control Assc., Nagaya 1985
Taguchis QualitätsbegriffGemessen wird die Qualität eines Produkts anhand des gesellschaftlichen Gesamtverlusts aufgrund von Abweichungen in der Produktleistung und aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen; je größer der Verlust, um so niedriger die Qualität.
Taguchis RobustheitDie Robustheit des Produkts gegen Störeinflüsse der Umwelt soll maximal sein. Die wichtigen Eigenschaften sollen unempfindlich sein gegenüber Veränderungen in den Ausgangsmaterialien, im Prozessablauf, in den Nutzungs
bedingungen.

Nicht die Ursachensuche der Fehler steht im Vordergrund, sondern deren Verlustreduzierung ist das Ziel der Produkt- und Prozessentwicklung. Obwohl man die Ursachen der Fehler nicht kennt, können die Verluste verringert werden. Taguchi setzt Abweichungen einer Eigenschaft von den vorgegebenen geplanten Zielen mit Verlusten gleich.

Über eine quadratische Verlustfunktion wird Qualität über den Verlust berechenbar. Die Toleranzgrenzen sind lediglich Hilfsmittel, um Entscheidungen innerhalb der Fabrik herbeizuführen. Für den Kunden sind sie unwichtig.
Target CostingUnter Target Costing wird ein Controlling-System verstanden, das als "ergebnisorientiertes Zielkostenmanagement" beschrieben wird.

Controlling ist immer eine Finanzdarstellung und -überwachung, die unter verschiedensten Gesichtspunkten Auswer-tungen und Trendanalysen liefert. Mit dem ergebnisorientierten Zielkostenmanagement wird als Ausgangsbasis die Kunden- und Marktorientierung in den Mittelpunkt gerückt.

Daher wird der Markt dahingehend untersucht, was die Kunden für Wünsche und Erwartungen zu welchen Preisen zu realisieren bereit sind. Dabei werden naturgemäß auch die Preise der Mitbewerber für vergleichbare Produkte untersucht. Anschließend werden die Zulieferanten auf diese Zielsetzungen ausgerichtet, um in der Summe aller Leistungen das Gesamtziel zu erreichen.
TestErmitteln eines oder mehrerer Merkmale nach einem Verfahren.
TGADie Trägergesellschaft für Akkreditierung legt die Bedingungen bzw. Forderungen für eine Zertifizierung fest.
Time Based ManagementZeitmanagement: Durchlaufzeiten, Lagerzeiten, Lieferzeiten etc.
TL 9000Die TL 9000 ist ein in sich geschlossenes Qualitätsmanagementmodell für die globale Telekommunikationsindustrie. Wie auch die QS 9000 ist die TL 9000 eine Ergänzung und Anpassung der ISO 9001 an die Erfordernisse eines ganzen Industriezweiges. Sie ist die Integration von spezifischen Anforderungen der Telekommunikationsindustrie und Messgrößen in ein Managementsystem.

Es erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung über Kennzahlen und Messgrößen, welche die Basis für die Vergleich-barkeit zu Konkurrenten liefert. Dadurch wird der Anwender gefordert, seine Prozesse messbar zu gestalten und damit das Qualitätsmanagementsystem insgesamt messbar zu gestalten. Eine Zertifizierung nach TL 9000 ist immer verbunden mit einer Zertifizierung nach ISO 9001:2001, da TL 9000 keine eigenständige ISO-Norm ist, sondern nur ein Standard ohne gesetzliche Regulierung.

Das Zertifikat kann ausschließlich durch akkreditierte Zertifizierungsgesellschaften vergeben werden. Ein Zertifikat ist für 3 Jahre gültig und international anerkannt.
Die TL 9000 stellt gegenüber der ISO 9001:2000 zusätzliche Anforderungen an Hardware, Software und Service und konzentriert sich hauptsächlich auf branchentypische Anforderungen und Planung. Sie stellt Forderungen bzgl. der Kundenzufriedenheit, Qualitätsverbesserung und Kunden-Lieferantenkommunikation.

Die TL 9000 untergliedert sich in 2 Bücher:

Das Erste enthält zusätzliche Anforderungen an Hardware, Software und Service, fordert einen Produktlebenszyklus und regelt die Kommunikationspflicht zwischen Anbietern und Kunden.

Das zweite Buch beschreibt die Kontrollmöglichkeiten der Effektivität durch ?Metrics?. Die Daten zur Berechnung der ?Metrics? werden aus Sicht der Kunden erstellt.
Total Quality Control (TQC)Die TQC-Strategie ist eine das gesamte Unternehmen umfassende Struktur, die sich an den Kundenbedürfnissen ausrichtet. 1961 wurde sie von dem Amerikaner Armand V. Feigenbaum in seinem Buch "Total Quality Control" veröffentlicht.

Feigenbaum hatte hier bereits die regelmäßige Durchführung von System-Audits empfohlen. Obwohl Feigenbaum den heute anders definierten Begriff "control" verwendete, meinte er bereits ein umfassendes Qualitätsmanagement.
Total Quality ManagementTotal Quality Management ( TQM )

Im allgemeinen wird unter "Total Quality Management " ein ganzheitlicher Management-Ansatz verstanden, der alle Tätigkeiten eines Unternehmens unter dem Aspekt der Kunden- und Mitarbeiterorientierung betrachtet. Total Quality Management steht für die Idee, dass Qualitätskontrolle nicht darauf beschränkt sein sollte, ans Ende der Produktionskette einen ?Qualitätskontrolleur? zu stellen, der das Endresultat prüft.

Vielmehr sollte sie die ganze Organisation durchdringen? vom Augenblick der Anlieferung der Rohmaterialien bis zu dem Moment, an dem das Endprodukt das Werk verlässt. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nicht nur an Hand der Güte des Vorgehens (d.h.: Methoden, Werkzeuge, Prozesse und Verhalten) zu bewerten, sondern immer in Zusammenhang mit den dadurch erzielten Ergebnissen zu sehen.

Es wird vielfach als Synonym für unternehmerische Spitzenleistung oder als Allheilmittel gegen negative Unternehmenserfolge verstanden, aber TQM selbst ist kein Modell, sondern der Wille zum dauernden ganzheitlichen und vernetzt denkenden Verbessern.

Es ist eine optimale Kombination von Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Arbeitssicherheitsmanagement. Die Integration sämtlicher, von verschiedenen Zielrichtungen geprägter Managementsysteme in ein übergeordnetes, umfassendes Managementsystem, ist heute bereits vielfach Wirklichkeit geworden.

Besonders durch die, inzwischen nicht mehr wegzudenkende Computerunterstützung im Bereich der QM-Systeme, entstehen neue, vorher nicht gekannte Möglichkeiten durch die Vernetzung, Integration und die zentralisierte Verwaltung und Steuerung aller Einzelsysteme in einem Unternehmen. Neben direkten Kosteneinsparpotentialen erhöht sich auch die Transparenz und das Handling wird um vieles vereinfacht.

Total Quality Management ist ein prozessorientiertes System, das auf der Überzeugung gründet, dass Qualität einfach
eine Frage der Ausrichtung an den Erfordernissen der Kunden sei. Diese Erfordernisse lassen sich messen, sodass
Abweichungen davon mittels Prozessverbesserung oder-umgestaltung vermieden werden können.

Die zukünftige Sichtweise stellt "Qualität" an die oberste Stelle. Man betrachtet den Faktor "Qualität" nicht mehr nur als Güte der Produkte, sondern als
- Qualität der Geschäftsprozesse - einschließlich der
- Qualität, mit der die Geschäftsprozesse einer kontinuierlichen Verbesserung unterliegen
Die Folge ist eine stetige Optimierung der Wertschöpfungsstruktur. Kosten, Zeit und Güte der Produkte werden damit zu gelenkten Qualitätsmerkmalen. Wird dieses Verständnis für "Qualität" zum obersten Unternehmensziel, so werden Kosten und Zeit zwangsläufig gesenkt und die Produktqualität erhöht (Wirkungsdreieck).

Als konsequenter Ansatz zur Einführung von TQM in einer Organisation ist in Europa das EFQM Modell bekannt geworden.
TQMTotal Quality Management ( TQM )

Im allgemeinen wird unter "Total Quality Management " ein ganzheitlicher Management-Ansatz verstanden, der alle Tätigkeiten eines Unternehmens unter dem Aspekt der Kunden- und Mitarbeiterorientierung betrachtet. Total Quality Management steht für die Idee, dass Qualitätskontrolle nicht darauf beschränkt sein sollte, ans Ende der Produktionskette einen ?Qualitätskontrolleur? zu stellen, der das Endresultat prüft.

Vielmehr sollte sie die ganze Organisation durchdringen ? vom Augenblick der Anlieferung der Rohmaterialien bis zu dem Moment, an dem das Endprodukt das Werk verlässt. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nicht nur an Hand der Güte des Vorgehens (d.h.: Methoden, Werkzeuge, Prozesse und Verhalten) zu bewerten, sondern immer in Zusammenhang mit den dadurch erzielten Ergebnissen zu sehen.

Es wird vielfach als Synonym für unternehmerische Spitzenleistung oder als Allheilmittel gegen negative Unternehmenserfolge verstanden, aber TQM selbst ist kein Modell, sondern der Wille zum dauernden ganzheitlichen und vernetzt denkenden Verbessern.

Es ist eine optimale Kombination von Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Arbeitssicherheitsmanagement. Die Integration sämtlicher, von verschiedenen Zielrichtungen geprägter Managementsysteme in ein übergeordnetes, umfassendes Managementsystem, ist heute bereits vielfach Wirklichkeit geworden.

Besonders durch die, inzwischen nicht mehr wegzudenkende Computerunterstützung im Bereich der QM-Systeme, entstehen neue, vorher nicht gekannte Möglichkeiten durch die Vernetzung, Integration und die zentralisierte Verwaltung und Steuerung aller Einzelsysteme in einem Unternehmen. Neben direkten Kosteneinsparpotentialen erhöht sich auch die Transparenz und das Handling wird um vieles vereinfacht.

Total Quality Management ist ein prozessorientiertes System, das auf der Überzeugung gründet, dass Qualität einfach eine Frage der Ausrichtung an den Erfordernissen der Kunden sei. Diese Erfordernisse lassen sich messen, sodass
Abweichungen davon mittels Prozessverbesserung oder -umgestaltung vermieden werden können.






Die zukünftige Sichtweise stellt "Qualität" an die oberste Stelle. Man betrachtet den Faktor "Qualität" nicht mehr nur als Güte der Produkte, sondern als
- Qualität der Geschäftsprozesse - einschließlich der
- Qualität, mit der die Geschäftsprozesse einer kontinuierlichen Verbesserung unterliegen
Die Folge ist eine stetige Optimierung der Wertschöpfungsstruktur. Kosten, Zeit und Güte der Produkte werden damit zu gelenkten Qualitätsmerkmalen. Wird dieses Verständnis für "Qualität" zum obersten Unternehmensziel, so werden Kosten und Zeit zwangsläufig gesenkt und die Produktqualität erhöht (Wirkungsdreieck).

Als konsequenter Ansatz zur Einführung von TQM in einer Organisation ist in Europa das EFQM Modell bekannt geworden.
TreasurerTreasurer bedeutet eigentlich "Schatzmeister". Im englischen Verständnis übernimmt er das Finanzmanagement eines Unternehmens und ist zuständig für:

- Kapital- und Geldbeschaffung,
- Kontakte zu Banken und Kapitalmärkten,
- Liquiditätsdispositionen (Cash Management),
- rollierende mittelfristige Finanzplanung für das Unternehmen,
- Absicherung finanzieller Risiken.
TS 16949Seit April 2002 gibt es die neue ISO / TS 16949, die alle, bisher weltweit existierenden und veröffentlichten, Qualitätsnormen bzw. Forderungen der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagementsystem in sich vereinigt. Sie basiert auf der ISO 9001:2000, enthält aber Zusatzforderungen für die Automobilindustrie, die in das Führungs- und Organisationssystem integriert werden sollen.

Die Norm wird von allen Automobilherstellern weltweit anerkannt und soll einen Weg aus dem Zertifizierungslabyrinth der Automobilindustrie schaffen. Früher gab es häufig Mehrfachzertifizierungen, da es in den verschiedenen europäischen Ländern und Amerika unterschiedliche Normen gab (z.b QS 9000 in den USA, VDA 6.1 in Deutschland, EAQF in Frankreich und AVSQ in Italien). Das soll jetzt durch die Schaffung dieser einheitlichen Grundlage für Zertifizierungen verhindert werden.

Ab dem 15.12.2003 soll diese Norm für alle Zulieferer und Hersteller verbindlich werden.
Durch die Zertifizierung nach ISO/TS 16949 erfüllt ein Unternehmen automatisch die Anforderungen nach ISO 9001:2000 und grundlegende Erwartungen der Automobilindustrie, mit dem Ziel, Kundenanforderungen bis hin zum Endverbraucher zu erfüllen.

Die Neuerungen waren nötig, da die Strukturen der ISO/TS 16949:1999 veraltet waren. Die neue Norm hat jetzt einen erweiterten Geltungsbereich, aber der Titel wurde zur besseren Wiedererkennung beibehalten.
Sie gilt für alle Standorte der Hersteller von Produkten und Dienstleistungen und deren Lieferanten für Produkte, Produktmaterial, Dienstleistungen (wie Lackieren, Oberflächenbehandlung und Galvanisieren) und anderen Produkten.

Weiterhin gilt sie für die gesamte Lieferkette der Automobilindustrie, dh. sowohl für direkte als auch indirekte Lieferanten. ISO/TS 16949 ist zwingende Voraussetzung für die Aufnahme in den Lieferantenstamm der Automobilhersteller.
ISO/TS 16949 kann aber nicht von allen Zertifizierungsgesellschaften abgenommen werden, sondern ausschließlich von Instituten, die von der IATF (International Automotive Task Force) zugelassen sind.





Forderungen der neuen ISO/TS 16949 sind z.b die strategische Businessplanung, die Weiterentwicklung des Verbesserungsprozesses, eine stabile Prozessfähigkeit, die Verringerung der Streuung und Verringerung der Verschwendung in der Lieferkette und die Optimierung der Wertschöpfungskette. Des weiteren wird, zusätzlich zu den bisher existierenden Normen, die Einführung eines Verfahrens zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und zur Mitarbeitermotivation und kontinuierlichen Verbesserung gefordert

 
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