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Pareto-AnalyseUntersuchungsmethode mittels Anordnung aller eine betrachtete Situation beeinflussenden Faktoren in einer Ordnung ihres relativen Einflusses mit dem Ziel, eine detaillierte Untersuchung auf die Hauptfaktoren konzentrieren zu können.
Pareto-Regel (Synonym für Pareto-Analyse)Die statistischen Ergebnisse einer Untersuchung werden nach ihrer Häufigkeit geordnet und grafisch dargestellt, so dass die Hauptfaktoren durch Rangfolge und Größe leicht erkennbar sind.
PersonalEin funktionierendes QM-System, das sich an den erforderlichen Qualitätszielen der Unternehmung und an den variantenreichen Normen und Regelwerken orientiert, ist ohne hinreichend qualifiziertes Personal nicht möglich. Diese Regel gilt nicht nur für Großbetriebe, sondern erstreckt sich auch auf die Klein- und Mittelbetriebe.

Vor allem gilt das für Unternehmen, die als Zulieferer abhängig vom QM-System des Abnehmers sind. Dabei geht es nicht nur um den einzelnen Mitarbeiter, sondern vor allem um die Schlüsselfiguren, die für das kundenorientierte Arbeiten verantwortlich sind. Dazu gehören auch die Mitarbeiter aus den Bereichen Konstruktion, Vertrieb, Entwicklung etc., und zwar auf allen Funktions- und Entscheidungsebenen. Der Unternehmer hat somit die Pflicht im Sinne eines "qualitätsnahen Arbeitens", seine Mitarbeiter aus- und vor allem weiterzubilden. Dies sollte ein kontinuierlicher Prozess sein.
PersonalplanungAls Teilbereiche der Personalplanung benennt Seibt-Personalbedarfsplanung, (Quantitativ und Qualitativ) umfaßt die Festlegung der Anzahl zuküftig benötigter Arbeitskräfte, derer Fähigkeiten und/oder ihrer Ausbildung.-Organisations-/Stellenplanung,-Personalbeschaffungsplanung, ist die Bestimmung der Möglichkeiten und Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter.-Personalentwicklungsplanung,-Personaleinsatzplanung, umfaßt die quantitative und qualitative Festlegung und Zuordnung des Einsatzes der Arbeitskräfte für bestimmte Aufgaben nach zeitlichen, örtlichen und aufgabengebundenen Gesichtspunkten-Personaleinstellungsplanung-Freisetzungsplanung (outplacement)-Planung der Personalerhaltung und -Pflege,-Personalkostenplanung.

Die Komponenten des Gesamtsystems Personalplanung der Firma SAP gliedern sich wie folgt:-Personalbedarfsplanung, Bemessung mit arbeitswissenschaftlichen Methoden, Trend- und Schätzverfahren.-Personalbeschaffung, Bewerberauswahl und -Verwaltung.-Vergütungssysteme, Analytische Arbeitsbewertung-Personalentwicklung, Qualifikationen und Anforderungen, Seminarverwaltung, Beurteilungsverfahren, Aus- und Fortbildungsbedarf, Karriereplanung, Laufbahnmodelle.-Personaleinsatzplanung, dispositive Einsatzplanung, Personalverwendungsplanung-Personalkostenplanung, Sozialstatistik, Kennzahlen
PersonalzertifizierungDie Personalzertifizierung stellt das geeignete Instrument dar, um eine Brücke zwischen der Ausbildung und neuen Forderungen der Berufspraxis zu schlagen.

Personalzertifizierung ist der Nachweis der Kompetenz von Einzelpersonen für bestimmte Aufgaben auf der Basis von festgelegten Qualifikationsanforderungen für konkret benannte Bereiche.

Effiziente und strategische Personalplanung wird dadurch deutlich erleichtert. Personalzertifizierung schafft durch abgesicherte, zuverlässige und europaweit vergleichbare Verfahren der Begutachtung und Überwachung Transparenz, Sicherheit und Vertrauen.
PflichtenheftDas Pflichtenheft enthält das Lastenheft. Im Pflichtenheft werden die Anwendervorgaben detailliert und in einer Erweiterung die Realisierungsforderungen unter Berücksichtigung konkreter Lösungsansätze beschrieben. Im Pflichtenheft wird definiert, wie und wo die Forderungen zu realisieren sind.
Plankosten / PlanleistungenPlanleistung ist die Leistung, die eine Kostenstelle durchschnittlich pro Monat erbringen soll, ausgedrückt in Bezugsgrößeneinheiten. Sie wird durch Berechnungen und Schätzungen aus dem Absatzmengenplan, aus dem Produktionsprogramm und aus den Arbeitsgängen, die in der zu planenden Kostenstelle auszuführen sind, abgeleitet. Ist diese analytische Festlegung nicht möglich, definiert man eine erwartete Beschäftigung als Planleistung.
Plankosten sind das Resultat der Kostenplanung. Sie werden soweit möglich analytisch bestimmt, indem jede Kostenstelle angibt, welche Mitarbeiter, Hilfsmittel, Anlagen und sonstigen Leistungen zur Erbringung der Planleistung notwendig sind. Die sich ergebenden Mengen werden dann mit den Planpreisen multipliziert. Im Rahmen der Planung sollen die nachgefragte produktive Kapazität einer Stelle - die Planleistung - und die vorgehaltene Kapazität möglichst gut aufeinander abgestimmt werden, um so die niedrigsten Gesamtkosten zu erreichen. Deshalb empfiehlt es sich, einerseits viel in die Qualität und die Verlässlichkeit der Absatzmengen- und Fertigungsmengenplanung zu investieren und andererseits die vorgehaltene Kapazität der Kostenstellen in kleinen Schritten anpassbar zu gestalten.

Synonyme für Planleistung sind Planbeschäftigung und Grundplanbeschäftigung.
Planung und PlanungssystematikPlanung ist die gedankliche Vorwegnahme möglicher zukünftiger Zustände, die Auswahl der anzustrebenden Zustände (Ziele) und die Festlegung der dazu umzusetzenden Maßnahmen. Damit soll das Unternehmen laufend an interne und externe Veränderungen angepasst werden, wobei Entscheidungen unter Berücksichtigung zukünftiger Wirkungen zu treffen sind.

Als Controller ist man auf eine vernetzte und in sich konsistente Planungssystematik angewiesen. Dabei haben sich in der Praxis folgende Planungsstufen bewährt:

Planungsstufe - Hauptfrage - Entscheidungsinhalte - Planelemente

Unternehmenspolitik: Wer wollen wir sein? Hauptziele und Rahmenbedingungen festlegen,Vision, Leitbild und Unternehmenskonzepte

Strategische Planung: Wohin wollen wir? Erfolgspotentiale finden und auswählen, Strategische Pläne

Operative Planung: Wie erreichen wir die Ziele? Erfolgspotentiale ausschöpfen oder neu aufbauen. Mittelfristplanung, Jahresplanung

Disposition: Wie reagieren wir bei Störungen? Korrigieren, um Ziele einzuhalten.Erwartungsrechnung,Ausführung

Die operative Planung besteht aus der Mittelfristplanung, als Scharnier zur meist langfristigen Strategie, und aus der Jahresplanung. Operative Planung ist die Konsequenz aus der strategischen Planung und soll in Planwerten festhalten, wie die Ziele portioniert werden und zu erreichen sind. Die Jahresplanung dient auch als Basis für den Soll - Ist -
Vergleich. Die operative Planung sorgt für die Verwirklichung auf dem Boden der Tatsachen. Sie dient der nachhaltigen und gezielten Nutzung bestehender Erfolgspotentiale und dem Aufbau der neuen in der Strategie ausgewählten Erfolgspotentiale. Die strategische Planung gibt der operativen den Sinn und den Menschen, die daran
mitwirken, die Motivation.

Portfoliokonzept

Im Portfoliokonzept wird das Unternehmen als ein Portfolio von strategischen Geschäftsfeldern (SGF) gesehen. Unterschiedliche strategische Geschäftsfelder in unterschiedlichen Wettbewerbspositionen mit unterschiedlichen Merkmalen der Marktattraktivität bedürfen unterschiedlicher Strategien. SGF werden in einer Matrix, die eine risikodeterminierende (externe) Dimension und eine erfolgsdeterminierende (interne) Dimension aufweist, mit Kreisen eingeordnet, um daraus die zukünftigen Entwicklungsrichtungen der SGF abzuleiten. Beispielhaft wird hier die geläufige 4-Felder-Matrix verwendet, die durch die beiden Achsen Marktwachstum und relativer Marktanteil bestimmt wird. Relativer Marktanteil drückt die relative Wettbewerbsposition des jeweiligen Geschäftsfeldes aus. Das Marktwachstum zeigt die Attraktivität des betrachteten Marktes vor dem Hintergrund des Lebenszykluskonzepts.
Die Größe der Kreise kann dazu verwendet werden, den Umsatz, den Deckungsbeitrag oder den Cash Flow eines SGF zu visualisieren. Die Matrix wird in ihrer Grundform in vier Felder unterteilt, weil man zu jedem sogenannte Normstrategien formulieren kann. Normstrategien, Fragezeichen (Question Marks) sind SGF, die in Märkten aufgebaut
werden, die ein hohes Marktwachstum aufweisen (vor allem bei neuen Produkten), in denen das Unternehmen aber
noch keine maßgebliche Wettbewerbsposition erreicht hat. Empfohlene Strategie: ausbauen oder aussteigen.

Als Star bezeichnet man ein SGF, das durch hohes mengenmäßiges Marktwachstum und dominanten relativen Marktanteil gekennzeichnet ist. Ein Star benötigt zur Erhaltung seiner Marktposition in der Regel einen hohen Finanzmitteleinsatz, um mindestens mit dem Marktwachstum mitwachsen zu können.

Empfohlene Strategie: Marktanteil halten. Cash Cows sind SGF, mit niedrigem mengenmäßigem Marktwachstum und dominantem relativem Marktanteil. Sie sind in der Regel die Hauptquelle des Cash Flows und sollten neue Produktentwicklungen finanzieren. Empfohlene Strategie: Marktanteil halten, ohne wesentliche Investitionen zu tätigen. Als Dogs (Poor Dogs) werden SGF bezeichnet, die niedriges mengenmäßiges Marktwachstum und niedrigen relativen Marktanteil aufweisen. Mit ihnen kann in der Regel kein positiver Cash Flow und Gewinn erzielt werden. Strategie: Relaunch, Verkauf oder Aufgabe.
Unter einem Relaunch versteht man die Neupositionierung eines bestehenden Produkts, was in der Regel eine Reihe von Produktkonzeptänderungen wie die Ansprache neuer Zielgruppen, Produktverbesserungen (Produkt, Verpackung, Design) und den Einsatz einer unterstützenden Werbekampagne umfaßt. Damit soll das Produkt wieder attraktiv gemacht und in eine neuerliche Wachstumsphase geführt werden. Das Portfoliokonzept hat sich im Rahmen der strategischen Führung als vielseitig einsetzbares Werkzeug erwiesen (z.B. auch in der Materialwirtschaft).
Poka-Yoke"Kaizen speziell bei Tätigkeiten, die zur Erstellung von Angebotsprodukten ausgeführt werden." Poka = unbeabsichtigter Fehler; Yoke = Verhinderung, Vermeidung; integrierte Maßnahmen, um einen Fehler nicht auftreten zu lassen.
PPAPProduktionsabnahmeverfahren nach QS-9000. Grundlegende Forderungen für die Produktionsmusterabnahme aller Produktions- und Ersatzteile
Ppm-Programm oder ppm-ManagementQualitätsverbesserung, um die Fehlerrate in Bereiche von Fehlern pro Millionen Einheiten(ppm = parts per Million) herunterzudrücken. Realistischer als ?Zero-Defect-Program (siehe dort)
Präventive QualitätssicherungDie wesentlichen Bausteine sind:- technische Maßnahmen- organisatorische Maßnahmen- Schulungs- und Motivationsmaßnahmen. Bei konsequenter Anwendung werden die Prüfdaten, wo immer möglich, durch die Mitarbeiter der Fertigungsprozesse ermittelt. Die Qualitätssicherungs-Abteilung wandelt sich dabei zur Abteilung, die durch Audits die Funktion der installierten Systeme gewährleistet. Sie organisiert mit anderen das regelmäßige Mitarbeitertraining, ferner sammelt sie alle Prüfdokumente (zentrale Dokumentation) und liefert Trendauswertungen. Fachbereiche, wie Mikrobiologie und Analytik für Umwelt, Sonderprüfungen u. a. verbleiben auch zukünftig undelegiert im Kompetenz-
bereich der Qualitätssicherung, da für diese Aufgaben keine ausreichende Fachkunde in den Betriebsbereichen vorzufinden ist.
PrüfablaufplanFestlegung der Abläufe von Qualitätsprüfungen.
PrüfanweisungAnweisung für die Durchführung einer Qualitätsprüfung

Anmerkung: Liegt eine schriftliche Prüfspezifikation vor, dann ist sie Grundlage für die Prüfanweisung.
PrüfauftragUnter einem Prüfauftrag ist ein "für den konkreten Einzelfall erstellter Auftrag" zu verstehen, um eine Qualitätsprüfung durchzuführen. Wird ein Prüfauftrag EDV-technisch erstellt, sollte sichergestellt sein, dass alle Angaben enthalten sind, die der Prüfer zur Durchführung der Qualitätsprüfung benötigt. Grundlage für einen Prüfauftrag ist unter anderem die Prüfanweisung.
PrüfmittelüberwachungMesseinrichtungen dienen der Realisierung der Messverfahren. Messeinrichtungen bestehen aus (anzeigenden) Messgeräten, Maßverkörperungen und Hilfsmitteln, die in der Längenprüftechnik auch als Prüfmittel bezeichnet werden. Der Begriff lässt sich auch auf Bestandteile von Messeinrichtungen zur Messung anderer physikalischer Größen übertragen.

Als ein Messgerät bezeichnet man ein kompaktes, zur Messwertgewinnung und Messwertausgabe dienendes Gerät. Man unterscheidet grob in Messgeräte mit direkter Ausgabe:
- Messgeräte mit Skalenanzeige
- Messgeräte mit Ziffernanzeige
- Registrierende und zählende Messgeräte

- Messgeräte mit indirekter Ausgabe:
- Messinformationen werden als Messsignal einer Schnittstelle zur Weiterverarbeitung angeboten
- Messinformationen werden einem Nutzer zur Weiterverwendung angeboten »Gesamtheit der Tätigkeiten der Kalibrierung, Justierung, Eichung sowie Instandhaltung von Prüfmitteln und Prüfhilfsmitteln.«
PrüfspezifikationFestlegung der Prüfmerkmale für die Qualitätsprüfung und gegebenenfalls der vorgegebenenen Merkmalswerte sowie erforderlichenfalls der Prüfverfahren.
PrüfungUnter Prüfung versteht man eine Tätigkeit "wie Messen, Untersuchen, Ausmessen bei einem oder mehreren Merkmalen einer Einheit sowie Vergleichen der Ergebnisse mit festgelegten Forderungen, um festzustellen, ob Konformität für jedes Merkmal erzielt ist." Die französische Bezeichnung "inspection" kann eine Tätigkeit der Qualitätsüberwachung im Rahmen eines festgelegten Auftrags bezeichnen.
Primäre und sekundäre KostenPrimäre (nicht umgelegte) Kosten sind Kosten, die im Rahmen der Kostenartenkontierung der Kostenstelle direkt, d.h. ab Erfassungsbeleg, belastet werden. Sekundäre Kosten sind das Komplement dazu. Sie entstehen durch Belastung der Leistungen einer anderen Kostenstelle.
ProduktDas Ergebnis von Tätigkeiten und Prozessen
ProduktentwicklungProduktentwicklung und Produktionsverfahren müssen beträchtlich schneller werden, um mit dem sich verstärkenden internationalen Wettbewerb Schritt halten zu können. Von unterschiedlichen Kundengruppen wird gleichzeitig verstärkt die Individualisierung von Basisprodukten aus der Massenproduktion gefordert, was für ein Unternehmen hohe Flexibilität beim Entwickeln von Design- und Produktvarianten bedeutet.Beispiel für eine schnelle und kompromisslose Produktentwicklung:Elemente und Aufgaben in der Produktentwicklung "Just-in-Time":

1. Eine Vision schaffen
2. Überprüfen der Machbarkeit
3. Erstellen des Produktplanes
4. Erstellen des Fertigungsplanes
5. Entscheiden: Starten/Warten/Stop
6. Entwicklung von Produkt und Produktion
Produktionsplanung und -steuerung (PPS)Das Produktionsplanungs- und -steuerungssystem PPS ist das zentrale Daten-, Planungs- und Abwicklungssystem für die gesamte Fertigung. In diesem System werden unter anderem auch sehr viele Daten aufbereitet und geführt, die für die Kostenrechnung von Bedeutung sind:

- Vorgabemengen für Material in den Stücklisten
- Vorgabezeiten für Arbeitsgänge in den einzelnen Kostenstellen
- Vorgaben für Rüstzeiten und Kapazitäten der Kostenstellen und Arbeitsplätze.

Das Fertigungsprogramm gibt an, von welchen Fertigprodukten wie viele Einheiten hergestellt werden sollen. Es entsteht aus dem Absatzplan (mengenmäßig), der um die geplanten Lagerbestandsänderungen korrigiert wird. Das Fertigungsprogramm ist die Grundlage für die Materialbedarfsplanung und für die Kapazitätsbedarfsplanung in der
Fertigung.
Produktkosten (Proko)Produktkosten sind die Kosten, die das zu verkaufende Produkt oder die Dienstleistung selber verzehrt; die ihre physische Existenz ausmachen. Den technischen Hintergrund bilden: Stückliste, Rezept und Arbeitsplan.

Produktkosten sind immer je Kalkulationseinheit formuliert - je Stunde, je Stück, je Kilogramm, je Auftrag. Daraus folgt, dass es dazukommende Kosten sind für "eine Einheit mehr". Die Produktkosten werden auch als
"Grenzkosten" oder proportionale Kosten bezeichnet.
PrognosenPrognosen sind Vorhersagen, die sich aus Untersuchungen über die Marktsituation, das Konkurrenzverhalten und Umweltdaten ergeben. Zu den Prognosen gehört auch die Extrapolation von Trends über den Konjunkturverlauf von der Vergangenheit in die Zukunft. Sie sind Teil der Datenbasis der Unternehmensplanung. Man könnte sie als Baugrund des Planungsgebäudes bezeichnen. Der Unterschied zwischen Planung und Prognose liegt darin, daß Planungen Entscheidungen enthalten über das, was man tun oder lassen und wie man es durchführen will.
ProjektEinmaliger Prozess dessen abgestimmt und gelenkte Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin durchgeführt wird. Das Ziel besteht darin spezifische Anforderungen zu erfüllen unter Berücksichtigung von Zeit, Kosten und Ressourcen.
ProjektcontrollingProjekte sind betriebliche Vorhaben mit definiertem Start- und Endtermin und bedürfen daher sowohl strategisch als auch operativ eines besonderen Controllingsystems. Projektcontrolling umfaßt die Planung, Steuerung und Kontrolle von Leistungen, Kosten und Terminen eines Projektes. Controller sollten im Rahmen von Projekten zuerst die
Termineinhaltung überwachen. Hilfsmittel ist der Projektplan, der mit Gantt - Charts oder Netzwerktechnik erstellt wird. Nächster Schritt ist die Verfolgung der Investitionsausgaben in einem Projekt, wozu die ausgebaute Investitionsrechnung und das Investitionsbudget herangezogen werden. Für die Steuerung der Projektkosten setzt man die Kostenträgerrechnung ein, da ein Projekt kostenrechnerisch wie ein Auftrag - eventuell mit Unteraufträgen - behandelt werden kann. Der Projektfortschritt soll durch Feststellung des Bearbeitungsstandes (Grad der Zielerreichung, Percent of Completion) beurteilt werden. Die reine Betrachtung bisher aufgelaufener Kosten ist nicht ausreichend.
ProkoProduktkosten sind die Kosten, die das zu verkaufende Produkt oder die Dienstleistung selber verzehrt; die ihre physische Existenz ausmachen. Den technischen Hintergrund bilden: Stückliste, Rezept und Arbeitsplan.

Produktkosten sind immer je Kalkulationseinheit formuliert - je Stunde, je Stück, je Kilogramm, je Auftrag. Daraus folgt, dass es dazukommende Kosten sind für "eine Einheit mehr". Die Produktkosten werden auch als
"Grenzkosten" oder proportionale Kosten bezeichnet.
Proportionale KostenProportionale Kosten sind die Kosten, die entstehen, weil ein Produkt oder eine Dienstleistung erstellt wird. Sie werden durch die Struktur der Kostenstellenleistung oder des Produkts (Stücklisten, Arbeitspläne, Rezepturen) festgelegt. Welcher Anteil von Kosten sich proportional zur Leistung verhält, wird in der Kostenplanung bestimmt. Werden im Ist
weniger Leistungen erbracht als geplant, werden proportionale Kosten in Strukturkosten umgewandelt, weil sie nicht in die Produkte ?hineinschlüpfen? können. Bei höherer als geplanter Leistung werden umgekehrt die Strukturkosten in proportionale Kosten umgewandelt, die vorgehaltene Kapazität wird vermehrt für die Erstellung produktiver
Leistungen eingesetzt. Proportionale Herstellkosten sind ein Synonym für Produktkosten. Diesen beiden Begriffen
werden auch die ?variablen Kosten? gleichgestellt. Controller sollten jedoch den Begriff ?variable Kosten? nicht verwenden, da damit sehr oft die Begriffspaare beeinflußbare / kalkulatorische und Produktkosten / Strukturkosten vermengt werden, was zu Fehlentscheidungen und zu Kommunikationsbarrieren führt.
ProzeßkostenrechnungDie Prozesskostenrechnung ist ein auf die indirekten Prozesse entlang der Wertschöpfungskette fokussiertes Verfahren der Kostenrechnung. Sie ordnet Teil- und Hauptprozessen Kosten zu, plant und ermittelt in Abhängigkeit von Kostentreibern Kostensätze für den Prozeßoutput. Ihre Ergebnisse können zum Kostenmanagement und zur differenzierten Kostenkalkulation herangezogen werden. Das Prozesskostenmanagement Controller - Wörterbuch 100 wichtige Begriffe der Controllerarbeit ist Teil eines umfassenden Prozessmanagements, das die Optimierung aller Prozesse anstrebt.
ProzessSatz von Wechselbeziehungen oder Wechselwirkungen stehender Tätigkeiten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt.
Prozessreife und ProzessfähigkeitHumphrey vom Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University und seine Mitarbeiter haben die Charakteristiken von einem wirklich effizienten (Software-)Prozess untersucht und analysiert. Ein wirklich effektiver Softwareprozess muss die Beziehung zwischen allen notwendigen Aufgaben, Werkzeugen und Techniken, die benutzt werden, und die Fähigkeiten, das Training und die Motivation der Mitarbeiter berücksichtigen.

Die Prozessreife (Maturity) gibt an, inwieweit ein Prozess definiert ist, wie er gelenkt, kontrolliert und gemessen wird und wie effektiv er ist. Die Prozessfähigkeit (Capabilitiy) beschreibt die Bandbreite der Resultate, die beim Befolgen eines Prozesses zu erwarten sind.

 
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