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ManagementAufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation.
Management - ErfolgsrechnungDer Managementerfolg ist die Zielgröße für die operative Gesamttätigkeit eines Unternehmens. Er entsteht durch die Addition von Standardergebnis und Saldo des Abweichungsresümees. Im Abweichungsresümee werden - als Bestandteil der Kostenrechnung - alle Abweichungen nach Ursachen und Verantwortungsbereichen zusammengefasst, die nicht in der Verkaufserfolgsrechnung enthalten sind.

Der Managementerfolg wird daher aus der Verkaufserfolgsrechnung als mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung (Standardergebnis) und aus der Kostenrechnung zusammengefasst. In der Planungsphase stimmen Managementerfolg und Standardergebnis überein, da noch keine Abweichungen aus der Kostenrechnung zu berücksichtigen sind. Um vom Managementerfolg zum handels- oder steuerrechtlichen Bilanzergebnis überleiten zu können, benötigt man schließlich noch die Abstimmbrücke, in der alle in der führungsorientierten Rechnung anders als in der Bilanz bewerteten Positionen aufgeführt werden.

In einer Periode resultiert ein positiver Managementerfolg dann, wenn unter Berücksichtigung der Isterlöse und der Istkosten ein besseres Ergebnis als das geplante Zielergebnis entsteht. Der Managementerfolg ist somit das Betriebsergebnis nach Berücksichtigung des Zielgewinns.
ManagementsystemZum Festlegen von Politik und Zielen sowie zum Erreichen dieser Ziele.
Manager, ManagementAls Manager bezeichnet man ein Mitglied des Unternehmens, das (normalerweise) andere Personen führt. Der Begriff Manager ist nicht an eine bestimmte Hierarchiestufe gebunden. Manager, die auch Geschäftsleitungsmitglieder sind, sind ?Executives?.

Management ist die Führung komplexer sozialer Systeme und bedeutet, dass die gegenseitigen Beziehungen
zwischen Menschen und Sachen in Entscheidungen und in der realen Umsetzung ganzheitlich berücksichtigt werden, also das gesamte System und seine Verbindungen zu seinen Umwelten umfassen.
MangelNichterfüllung einer Forderung oder einer angemessenen Erwartung bezüglich der beabsichtigten Anwendung, eingeschlossen solche, welche die Sicherheit betreffen.
MarktanteilDer Marktanteil ist das Verhältnis des Absatzmengenvolumens eines Unternehmens oder eines Produkts zum Volumen des relevanten Markts in einem Jahr. In Ermangelung von Mengenangaben wird der Marktanteil oft auf der Basis von Umsätzen berechnet. Der relative Marktanteil vergleicht den eigenen Umsatz oder Absatz einer Periode mit den
größten Konkurrenten in diesem Markt.

Ist es schwierig, Marktdaten zu erhalten, kann das Unternehmen seine Marktposition mit Hilfe des relativen Marktanteils trotzdem einschätzen, wenn es die Umsätze seiner größten Konkurrenten kennt.
Mengengerüst / WertgerüstDas Mengengerüst eines Produktes oder einer Leistung wird durch seine technischen Grunddaten bestimmt. Es findet sich einerseits in der Stückliste (benötigtes Material) und andererseits im Operations- oder Arbeitsplan (Vorgabezeiten in den Kostenstellen und Rüstzeiten). Rezepte sind eine Mischung aus Stückliste und Operationsplan und können ebenfalls als Mengengerüst dienen. Durch Verknüpfung mit dem Wertgerüst lassen sich die Material- und die Fertigungskosten einer Einheit oder eines Auftrages berechnen. Eine Stückliste enthält Information über die Zusammensetzung eines Produkts und listet die bei der Herstellung zu verwendenden Einkaufs- und Einzelteile sowie die Halbfabrikate auf. Für jedes dieser Teile wird auch die Vorgabemenge (im Sinne eines zu erreichenden Ziels)
festgehalten. Unter Rüstzeit versteht man die Zeit, die in einer Kostenstelle für das Umrüsten einer bestimmten Maschine benötigt wird, damit nachher ein anderes Gut auf dieser Maschine gefertigt werden kann. Rüstzeiten sind eindeutig dem Auftrag zurechenbar und werden diesem als proportionale / Produktkosten belastet. Ergänzung zum Mengengerüst ist das Wertgerüst. Es ist die wertmäßige Basis zur Kalkulation eines Produkts oder einer Dienstleistung.

Dazu gehören:

1. Plan- oder Standardpreise des im zu kalkulierenden Produkt zu verwendenden Materials

2. Kostensätze der Kostenstellen der Fertigung

3. eventuell geplante Lohnsätze pro Stunde, sofern Einzellöhne Aufträgen und Produkten direkt belastet werden können.
MessüberwachungssystemSatz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Elementen, der zur Erzielung der metrologischen Bestätigung und zur ständigen Überwachung von Messprozessen erforderlich ist.
MesseinrichtungenMesseinrichtungen dienen der Realisierung der Messverfahren. Messeinrichtungen bestehen aus (anzeigenden) Messgeräten, Maßverkörperungen und Hilfsmitteln, die in der Längenprüftechnik auch als Prüfmittel bezeichnet werden.

Der Begriff lässt sich auch auf Bestandteile von Messeinrichtungen zur Messung anderer physikalischer Größen übertragen. Als ein Messgerät bezeichnet man ein kompaktes, zur Messwertgewinnung und Messwertausgabe dienendes Gerät.

Man unterscheidet grob in Messgeräte mit direkter Ausgabe:

- Messgeräte mit Skalenanzeige
- Messgeräte mit Ziffernanzeige
- Registrierende und zählende Messgeräte

Messgeräte mit indirekter Ausgabe:
- Messinformationen werden als Messsignal einer Schnittstelle zur Weiterverarbeitung angeboten
- Messinformationen werden einem Nutzer zur Weiterverwendung angeboten

Maßverkörperungen sind Messgeräte oder Bestandteile von Messgeräten, die bestimmte einzelne Werte einer Messgröße (im allgemeinen unveränderlich) oder eine Folge von Werten einer Messgröße, eine Einheit, Vielfache bzw. Teile einer Einheit darstellen.

Weitere Beispiele für Maßverkörperungen sind Widerstandsnormale, Messzylinder, Gewichtsstücke. »Anmerkung: Für diese Internationale Norm schließt der Begriff Messeinrichtung Messgeräte ein.«
MessmittelMessgerät, Software, Messnormal, Referenzmaterial oder Hilfsmittel oder eine Kombination davon, benötigt für einen Messprozess.
MessprozeßSatz von Tätigkeiten zur Ermittlung eines Größenwertes.
Metaplan-MethodeDie Methode geht in ihrem Ursprung auf die in USA-Großraumbüros praktizierte Methode zurück, bei der Notizen, Ideen, Hinweise und Fragen mit Zetteln auf eine Pinnwand angebracht werden. Mitarbeiter der Firma Metaplan haben die Methode weiterentwickelt und in Deutschland durch Trainings bekanntgemacht. Ausgebildete Moderatoren benutzen diese Methode zur Visualisierung und Ergebnissicherung in Workshops.
Metrologie / FunktionsbereichFunktionsbereich mit Organisationsverantwortung für die Festlegung und Einführung des metrologischen Messüberwachungssystems.
Metrologische BestätigungNotwendige Tätigkeiten, um sicherzustellen, dass ein Messmittel die Anforderungen an seinen beabsichtigten Gebrauch erfüllt.
Metrologisches MerkmalKennzeichnende Eigenschaft, die die Messergebnisse beeinflussen kann.
ModerationModeration ist das Handwerkszeug, um Menschen bei der Arbeit in der Gruppe zu führen und die Qualität der Gruppenarbeit sicherzustellen. Der Moderator
- erreicht die Gesprächsziele, die vorher definiert wurden;
- hält die zur Verfügung stehende Zeit ein;
- bezieht alle Teilnehmer aktiv in die Arbeit ein;
- sichert die präzise Formulierung der eingebrachten Ideen und Argumente;
- erreicht den gemeinsam getragenen Konsens über die Ergebnisse und die nächsten Schritte.
Siehe auch Moderations- und Gesprächstechniken
MotivationEin wirksames Qualitätsmanagementsystem kann nur umgesetzt werden, wenn es Mitarbeiter gibt, die gewillt sind, neue Ziele mit Überzeugung umzusetzen. In der Praxis zeigt sich großteils ein Sträuben gegen die neuen Aufgaben zur Erfüllung des QM-Systems. Für den Unternehmer oder den QM-Beauftragten heißt das "in Bewegung setzen" von neuen Zielen, Einsatz, Wille zum Erfolg und Mut zur Veränderung. Grundsätzlich unterscheidet man 2 Formen von Motivation:

1. Die äußere Motivation (die extrinsische Motivation) = Mittel zum Zweck, z. B. Arbeit als Mittel, Geld zu verdienen, Sicherheit zu haben, Anerkennung zu bekommen.

2. Die innere Motivation (die intrinsische Motivation) = Innere Motivation liegt dann vor, wenn eine Idee, eine Aufgabe oder eine Tätigkeit als sinnvoll erlebt wird und lohnend, sich dafür einzusetzen. Man muss sich verantwortlich dafür fühlen und auch die Ergebnisse und Auswirkungen erkennen können.
Muda/Mura/MuriDie sogenannten "drei Mu" bedeuten Muda = Verschwendung, Mura = Unausgeglichenheit und Muri = Überlastung. Sie sind die drei Hauptsäulen der Verlustphilosophie, die im Toyota Production System (TPS) verfolgt werden.

Die Verschwendungen (Muda) wurden dabei als die höchste Verlustquelle identifiziert, wobei sieben Muda = sieben Arten von Verschwendung definiert wurden:
1. Überproduktion,
2. Wartezeit,
3. überflüssiger Transport,
4. ungünstiger Herstellungsprozess,
5. überhöhte Lagerhaltung,
6. unnötige Bewegungen und
7. Herstellung fehlerhafter Teile. Unter Unausgeglichenheit (Mura) werden Verluste verstanden, die durch die Fertigungssteuerung verursacht werden, wenn diese die Kapazitäten nicht ausreichend aufeinander abgestimmt hat.

Unter Verlusten durch Überlastung (Muri) werden sowohl personelle Überbeanspruchungen mit der Folge von Übermüdung, Stress, Betriebsklimaverlust und Fehlerzunahme verstanden, als auch Anlagenfehlplanungen wie überhöhter Maschinentakt, zu kurze Umrüstphasen u. v. m.

 
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