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IMSUnter einem Integrierten Managementsystem versteht man die Verknüpfung von Allgemeinem Management, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheitsmanagement sowie Notfall- und Risikomanagement zu einem ganzheitlichen Konzept der Unternehmensführung. Dazu ist es wichtig, eine qualitätsbewusste, sichere und umweltfreundliche Produktion, unter Einbeziehung der Umweltverträglichkeit, Entsorgungsfähigkeit der Produkte und der Einhaltung der rechtlichen Vorschriften zu gewährleisten. Eine zusätzliche Komponente ergibt sich für Entsorgungsunternehmen, welche die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb ebenfalls im Zusammenhang mit den übrigen Managementsystemen durchführen können.
InformationDaten mit Bedeutung
Infrastruktur System von Einrichtungen, Ausrüstungen und Dienstleistungen, der für den Betrieb einer Organisation erforderlich ist.
Innerbetriebliche LeistungenInnerbetriebliche Leistungen erbringt eine Kostenstelle für eine andere. Kann der Leistungsaustausch gemessen werden und ist die Menge der bezogenen Leistung von der Istleistung der beziehenden Stelle abhängig, werden die innerbetrieblichen Leistungen gemäß Arbeitsrapporten verrechnet. Kann der Leistungsaustausch nicht eindeutig
gemessen werden, legt man die Kosten nach einem vorgängig festgelegten Schlüssel um (Kostenumlage) oder vereinbart einen Versorgungsvertrag (Deckungsziel). Innerbetriebliche Leistungsverrechnung wird immer mit den Plankostensätzen durchgeführt, die sich aus der Jahresplanung ergeben. Dadurch weiß die empfangende Stelle, mit welchen Belastungen sie im Laufe des Jahres zu rechnen hat. Abweichungen in der leistenden Stelle werden nicht
weiterverrechnet, da sie nur in den Verantwortungsbereich der leistenden Stelle gehören.
InspektionSiehe Prüfung
InstandhaltungMaßnahmen der Wartung, Inspektion und Instandsetzung. Instandhaltung ist der laufende Prozess der täglichen Pflege und der regelmäßigen Wartung des Betriebsvermögens, wie Gebäude, Maschinen, Mobiliar.
Instandhaltung, vorbeugendePlanmäßige Wartung (und ggf. der vorbeugende Austausch von Verschleißteilen) vor Eintritt eines Anlagendefekts, um Ausfälle durch Defekte zu minimieren. Durch verschiedene Untersuchungen ist belegt, dass der größte Teil von Anlagenstillständen bei geplanter Instandhaltung vermeidbar ist.
Institute of PackagingDas Institute of Packaging ist ein offizieller Mitgliedsverband der britischen Verpackungsindustrie und wurde 1947 als Ausbildungs- und Schulungseinrichtung für Mitglieder aus den diversen Bereichen der verpackungsherstellenden Branche gegründet. Die Mitglieder des IoP kommen aus allen Sektoren dieses komplexen Industriezweigs. Seit langem ist das Institute of Packaging als renommierter Anbieter von Verpackungstechnologie-Seminaren, Schulungen sowie unterstützenden Materialien etabliert. Es bietet eine Reihe von Qualifizierungen, z. B. das Diplom in Verpackungstechnologie an, die von den Studierenden erworben werden können. Zusätzlich werden Kurzlehrgänge und maßgeschneiderte Kurse nach den Bedürfnissen der jeweiligen Branche angeboten.
Integriertes ManagementUnter einem Integrierten Managementsystem versteht man die Verknüpfung von Allgemeinem Management, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheitsmanagement sowie Notfall- und Risikomanagement zu einem ganzheitlichen Konzept der Unternehmensführung. Dazu ist es wichtig, eine qualitätsbewusste, sichere und umweltfreundliche Produktion, unter Einbeziehung der Umweltverträglichkeit, Entsorgungsfähigkeit der Produkte und der Einhaltung der rechtlichen Vorschriften zu gewährleisten. Eine zusätzliche Komponente ergibt sich für Entsorgungsunternehmen, welche die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb ebenfalls im Zusammenhang mit den übrigen Managementsystemen durchführen können.
Integriertes Management-System (IMS)Die Bedeutung des Begriffes "Integration" kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: "integratio" = "Wiederherstellen einer Einheit. Der Vorgang, der zur Bildung eines Ganzen führt." Früher wurden verschiedenste Aspekte und Themen innerhalb eines Unternehmens gemeinschaftlich behandelt.

Durch das Auftreten von Normen zu einzelnen, separaten Managementthemen (z.B. QMS der ISO 9001:1987) wurden diese Themen in einzelne Kompartimente zergliedert. Diese separierten Themen erhielten eine hohe Bedeutung und ließen andere Fachthemen teilweise in den Hintergrund treten. Dadurch, dass die einzelnen Regelwerke jeweils nur einen kleinen Teil der unternehmerischen Verantwortung für sich reklamierten und zur Umsetzung der Verantwortungen auch ein Managementsystem verlangen, erhielt z.B. das Thema "Qualität" unter dem Deckmantel der Norm einen immensen Stellenwert.

Um diese Fehlentwicklung etwas auszugleichen, wurden u.a. weitere Themen in Regelwerken behandelt. Hierzu ist die DIN EN ISO 14001:1996 zu zählen oder auch die Öko-Audit-Verordnung sowie das SCC-Regelwerk und die kommende ISO 18001. Es zeigte sich dann, dass z.B. durch die externe Zertifizierung das Umweltmanagementsystem wieder einen höheren Stellenwert erlangte.

Fülle an Regelwerken:

Die Fülle von heute existierenden Regelwerken führt nun dazu, dass in Unternehmen streng geteilte Managementsysteme nicht mehr als tragbar erscheinen. Hier sind jetzt zu viele Mehraufwände wie z.B. Doppelarbeit, Kompetenzprobleme und andere Aspekte aufgetreten, die die Unternehmen nicht mehr tragen wollten. Dies führt zu der immer intensiver diskutierten Forderung, die verschiedenen Managementsysteme durch ein gemeinschaftlich betriebenes "integriertes Managementsystem" zu ersetzen.

Da die Frage "wie viele Managementsystem verträgt ein Unternehmen" derart beantwortet wurde, dass die Unternehmen nur ein Managementsystem vertragen, sieht man der Entwicklung sehr gespannt zu.
Die Normenentwickler (ISO = International Standard Organisation) haben dieses übergreifende Thema bisher nicht angepackt. Das DIN (Deutsches Institut für Normung) hatte einige Zeit einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der ein Positionspapier über "Integrierte Managementsysteme" verfassen sollte, in dem die Prinzipien der Integration von der Normenseite her untersucht werden sollten.

Bis jetzt gibt es dazu aber kein veröffentlichtes Papier. Die interessierten Unternehmen, die auf eine allgemeine und normenunterstützte Lösung warten, sind allein gelassen worden. Aber das heißt andererseits auch, dass die Unternehmen die Chance haben, unternehmensspezifisch zugeschnittene Lösungen zu entwickeln und diese Lösungen weiterzuvermitteln.
Interne RevisionInterne Revision oder Internal Audit dient der Prüfung des Geschäftsgebarens, vornehmlich in dezentralen Einheiten. Interne Revisorate oder interne Kontrollstellen werden von ?ganz oben? (Vorstand, Konzernleitung) beauftragt,
_ die Richtigkeit, Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Buchführung zu überprüfen (Ergebnisprüfung) und
_ die korrekte Anwendung der Systeme und Prozesse (Fakturierung, Lager, Bestellwesen, EDV, usw.) zu kontrollieren (Systemprüfung).

Mitarbeiter der internen Revision müssen möglichst unabhängig von der bestehenden Organisation mit ihren Hierarchien agieren können. Sie werden im Allgemeinen auch nicht in die Entscheidungsprozesse vor Ort einbezogen, sondern erstatten nur ihrem Auftraggeber direkt Bericht. Interne Revisoren leisten somit eine ähnliche Arbeit wie Controller, haben aber einen ganz anderen Auftrag. Sie müssen kontrollieren, nachmessen, nachprüfen und
unabhängig berichten, haben aber kein Antragsrecht gegenüber den Geprüften. Sie sind so der verlängerte Arm der externen Wirtschaftsprüfung. Controller werden im Gegensatz dazu in die Planungs- und Entscheidungsprozesse
einbezogen und sollen bei deren Erarbeitung helfen. Sie sollen zwar versuchen, ihre Unabhängigkeit gegenüber ihren auftraggebenden Führungskräften zu erhalten, riskieren durch die fundierte Kenntnis der Interna aber schnell, selber in gewissem Masse Partei zu werden, was ihrem begleitend-beratenden, zukunftsorientierten Auftrag entspricht. Zwischen den Controllern und den Mitarbeitern der internen Revision bestehen keine Unter- oder Überordnungs-
verhältnisse.
Internes AuditSiehe Audit, intern
InvestitionenDas Investitionsbudget ist der Plan, der die wesentlichen Investitionen mit den dazugehörenden Beträgen für das nächste Planjahr bestimmt. Die Investitionsrechnung ist eine Form der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, um zu ermitteln, ob sich eine zweckgebundene Geldausgabe lohnen wird. Bevor eine größere Ausgabe beschlossen und ins Investitionsbudget aufgenommen wird, sollte deshalb eineInvestitionsrechnung durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine reine Geldflußbetrachtung, die zeigen soll, ob die Summe aller Nutzen über die gesamte geplante
Nutzungsdauer der Investition die Summe aller dafür zu tätigenden Ausgaben übersteigen wird.

Dazu dienen verschiedene Investitionsrechnungsverfahren:

1. Die einfachen oder statischen Verfahren stellen Nutzen und Ausgaben gegenüber, ohne auf den Zeitpunkt des Geldflusses zu achten; sie sind deshalb nur für Überschlagsrechnungen geeignet.

2. In den dynamischen Verfahren werden die Geldflüsse auf den Startzeitpunkt der Investition abgezinst. Auf diese Art kann der Zeitwert von Geld berücksichtigt werden. Als Abzinsungszinssatz wird sinnvollerweise der Return on Investment (ROI) verwendet, der im Unternehmenskonzept fixiert ist, da jede Investition mindestens so gut rentieren sollte, wie das Rentabilitätsziel, das man sich vorgenommen hat.
IOPDas Institute of Packaging ist ein offizieller Mitgliedsverband der britischen Verpackungsindustrie und wurde 1947 als Ausbildungs- und Schulungseinrichtung für Mitglieder aus den diversen Bereichen der verpackungsherstellenden Branche gegründet. Die Mitglieder des IoP kommen aus allen Sektoren dieses komplexen Industriezweigs. Seit langem ist das Institute of Packaging als renommierter Anbieter von Verpackungstechnologie-Seminaren, Schulungen sowie unterstützenden Materialien etabliert. Es bietet eine Reihe von Qualifizierungen, z. B. das Diplom in Verpackungs-
technologie an, die von den Studierenden erworben werden können. Zusätzlich werden Kurzlehrgänge und maßgeschneiderte Kurse nach den Bedürfnissen der jeweiligen Branche angeboten.
IPIdentity Preservation (Identitätswahrung) ist ein System, daßss genveränderte Produkte ausschließen soll. dazu muss ein Sicherheitsprogramm aufgebaut werden, welches Herkunfts- und Identitätskontrollsysteme beinhaltet. Schwerpunkt des Systems ist die Rückverfolgung und Kontrolle von genveränderten Produkten und die Kontrolle unerwünschter Inhaltsstoffe oder Risikomaterials in der Produktionskette. Der Warenfluß soll vom Erzeuger bis zum Verarbeiter nachvollziehbar sein. Zur Zeit betrifft das hauptsächlich Mais, Soja und andere Getreidearten.
Ishikawa-DiagrammDer Japaner Kaoru Ishikawa (1915 - 1989) entwickelte zahlreiche Qualitätswerkzeuge, u. a. das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm, für das im deutschen auch der Begriff "Fehlerbaum" verbreitet ist. Der Fehlerbaum ist eine universelle grafische Methode zur Systemoptimierung und Fehlerursachenanalyse, mit der logische Zusammenhänge zwischen Fehlern und daraus entstehenden Ereignissen dargestellt werden können. Mit der Fehlerbaumanalyse kann man auch sehr komplexe Zusammenhänge gut überschaubar machen.
ISM-CodeISM-Code: alles unter Kontrolle

Der International Safety Management Code ist ein anerkannter Standard für den sicheren und umweltschonenden Betrieb von Schiffen und Bohrplattformen. Das Besondere an diesem Code ist, dass er Reedereien und Betreibern genug Spielraum gewährt, selbst entwickelte Managementsysteme und Lösungen zu implementieren. So gesehen bietet dieser Code der Schifffahrtsindustrie die einzigartige Chance, mit eigenen Mitteln Vorschriften und Auflagen zu erfüllen.

Das Bekenntnis zu hohen Sicherheits- und Umweltschutz-Standards setzt allerdings voraus, dass Flaggenstaaten, Klassifizierungsgesellschaften, Schiffseigner und -manager gemeinsam auf die rechtzeitige Implementierung des Codes achten.

Für die Unternehmen bedeutet das, sie müssen ein Sicherheits-Management-system aufbauen, das ihre Aktivitäten sowohl an Land als auch auf See überwacht. Konsequent in der Befolgung der vorgeschriebenen Regeln und gleichzeitig offen für Codes und Standards, die lediglich den Charakter von Empfehlungen haben.

ISODie International Organisation for Standardisation gibt ISO normen in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen heraus.
ISO / TS 16949ISO / TS 16949
Qualitätsmanagementsystem für die Automobilindustrie

Seit April 2002 gibt es die neue ISO / TS 16949, die alle bisher weltweit existierenden und veröffentlichten, Qualitätsnormen bzw. Forderungen der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagementsystem in sich vereinigt. Sie basiert auf der ISO 9001:2000, enthält aber Zusatzforderungen für die Automobilindustrie, die in das Führungs- und Organisationssystem integriert werden sollen. Die Norm wird von allen Automobilherstellern weltweit anerkannt und soll einen Weg aus dem Zertifizierungslabyrinth der Automobilindustrie schaffen. Früher gab es häufig Mehrfachzertifizierungen, da es in den verschiedenen europäischen Ländern und Amerika unterschiedliche Normen gab (z.b QS 9000 in den USA, VDA 6.1 in Deutschland, EAQF in Frankreich und AVSQ in Italien). Das soll jetzt durch die Schaffung dieser einheitlichen Grundlage für Zertifizierungen verhindert werden.
Ab dem 15.12.2003 soll diese Norm für alle Zulieferer und Hersteller verbindlich werden.
Durch die Zertifizierung nach ISO/TS 16949 erfüllt ein Unternehmen automatisch die Anforderungen nach ISO 9001:2000 und grundlegende Erwartungen der Automobilindustrie, mit dem Ziel, Kundenanforderungen bis hin zum Endverbraucher zu erfüllen.

Die Neuerungen waren nötig, da die Strukturen der ISO/TS 16949:1999 veraltet waren. Die neue Norm hat jetzt einen erweiterten Geltungsbereich, aber der Titel wurde zur besseren Wiedererkennung beibehalten.
Sie gilt für alle Standorte der Hersteller von Produkten und Dienstleistungen und deren Lieferanten für Produkte, Produktmaterial, Dienstleistungen (wie Lackieren, Oberflächenbehandlung und Galvanisieren) und anderen Produkten. Weiterhin gilt sie für die gesamte Lieferkette der Automobilindustrie, dh. sowohl für direkte als auch indirekte Lieferanten. ISO/TS 16949 ist zwingende Voraussetzung für die Aufnahme in den Lieferantenstamm der Automobilhersteller.
ISO/TS 16949 kann aber nicht von allen Zertifizierungsgesellschaften abgenommen werden, sondern ausschließlich von Instituten, die von der IATF (International Automotive Task Force) zugelassen sind.

Forderungen der neuen ISO/TS 16949 sind z.B. die strategische Businessplanung, die Weiterentwicklung des Verbesserungsprozesses, eine stabile Prozessfähigkeit, die Verringerung der Streuung und Verringerung der Verschwendung in der Lieferkette und die Optimierung der Wertschöpfungskette. Des weiteren wird, zusätzlich zu den bisher existierenden Normen, die Einführung eines Verfahrens zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und zur Mitarbeitermotivation und kontinuierlichen Verbesserung gefordert.
ISO 13485 bzw. 13488QM-Systeme für Medizinprodukte

Informationen zur DIN EN ISO 13485 bzw. 13488

Seit dem 1. Februar 2001 ersetzt die DIN EN ISO 13485 bzw. 13488 die Norm DIN EN 46001 bzw. 46002.

Wie die Normen DIN EN 46001 bzw. 46002 sind auch die DIN EN ISO 13485 bzw.13488 Normen für Qualitätsmangement-Systeme, die auf der ISO 9001 und 9002 gründen, allerdings zusätzlich die spezifischen Anforderungen für Medizinprodukte berücksichtigen.

Vergleichbar zur DIN EN 46001/46002 unterscheiden sich die neuen System-Normen im Geltungsumfang:

Sind Sie Hersteller oder Dienstleister mit eigener Entwicklung, ist die ISO 13485 für Sie angebracht, haben Sie keine eigene Entwicklung (z.B. Vertriebsorganisationen), ist die ISO 13488 sinnvoller.

Die ISO 13485/13488 entsprechen in weiten Teilen den europäischen Normen DIN EN 46001/46002.

Gegenüber der DIN EN 46001 wurden folgende Änderungen vorgenommen :

a) Ein Abschnitt Computersoftware zur Verwendung bei der Prozesssteuerung wurde eingefügt.
b) Die Abschnitte über Verpackung, Versand, Schulung und Statistik wurden angepasst.
c) Bei der Designlenkung muss die Notwendigkeit von Risikoanalysen beurteilt werden.

Die Prozessorientierung, im Hinblick auf die ISO 9001:2000, ist bei den neuen Normen noch nicht berücksichtigt. Es ist zu erwarten, dass die seit Februar 2001 in Kraft gesetzten Normen 13485/13488 die Prozessorientierung ab dem 2. Halbjahr 2002 berücksichtigen. Mit nochmaligen Änderungen dieser Normen ist also zu rechnen.

Damit Ihnen kein Mehraufwand durch eine Neuzertifizierung nach ISO 13485/13488 entsteht, hat die EN 46001 für eine Übergangszeit von 3 Jahren weiterhin Gültigkeit. In diesem Zeitraum, Februar 2001 bis Januar 2004, können Sie gegenüber der Zertifizierungsstelle selber entscheiden, nach welcher Norm das anstehende Audit im Rahmen eines Wiederholungsaudits durchgeführt wird.

ISO 14001ISO 14001 wurde 1996 veröffentlicht und definiert (in Verbindung mit EMAS von 1993) zum ersten mal begrifflich und inhaltlich den Bereich Umweltmanagement. Es ist ein Umweltmanagementsystem, mit dem der Umweltschutz systematisch im Management verankert wird. Somit können bei allen täglichen Aufgaben und firmenpolitischen Entscheidungen die Umweltaspekte berücksichtigt werden. Managementprozesse und Organisationsstrukturen werden in den Vordergrund gestellt. Durch die ISO 14001 kann ein Unternehmen nachweisen, dass es sich umweltgerecht verhält. Mit ihrer Hilfe werden Betriebe konkret und systematisch beim Aufbau des Umweltmanagementsystems nach weltweit gültigem Standard unterstützt. Die Betriebe erhalten somit ein wirkungsvolles Instrument, mit dem sie Umweltbelastungen systematisch erfassen und die Umweltsituation laufend verbessern können. Umweltrisiken werden bewertet und Notfallpläne ausgearbeitet, um Störfälle zu verringern. Natürlich müssen bei ISO 14000 auch alle relevanten Umweltvorschriften eingehalten werden. Gewährleistet wird das durch regelmäßige Überprüfungen durch Umwelt-Auditorien einer unabhängigen Zertifizierungsstelle. Die Einzelergebnisse werden gegenüber Betriebsfremden nicht publiziert. ISO 14000 ist ein Umweltmanagementsystem, speziell für Betriebe, die bereits ein Qualitäts-
managementsystem aufgebaut haben und nun zusätzlich auch die umweltrelevanten Bereiche des Betriebes systematisch erfassen und kontinuierlich verbessern wollen. ISO 14001 legt Anforderungen an ein Umweltmanage-
mentsystem fest und schreibt Elemente für eine Zertifizierung vor. Die ISO 14001 Norm besteht aus 5 Elementen, wobei jedes Element weitere konkrete Anforderungen stellt.
ISO 21000ISO 21000

Im Rahmen der ISO sind bisher viele Umweltschutzmaßnahmen festgelegt worden. Im Sozialbereich dagegen bleibt sie bisher sehr zurückhaltend und beschränkt sich auf die Initiativen und Engagements von Nichtregierungs-Organisationen und Gewerkschaften sowie auf die Eigeninitiative einzelner Unternehmen außerhalb der ISO. Aber gerade im Sozialbereich vieler Entwicklungsländer wirkt sich die zunehmende Globalisierung negativ aus. Im Jahre 1996 wurde von der Organisation „Brot für alle“ eine Norm vorgeschlagen, die die soziale Verantwortung von Unternehmen regeln sollte – die ISO 21000. Aber die ISO lehnte diesen Vorschlag ab. (siehe auch SA 8000)
ISO 9000Die DIN EN ISO 9000 ff., umgangssprachlich ISO 9000 genannt, ist ein umfangreiches Werk bestehend aus Leitfäden, Normen, Begriffen, und QM-Modellen. Das wohl bekannteste Normenwerk ist die DIN EN ISO 9001. Diese DIN-Norm ist eine Darlegungsnorm für ein Qualitätsmanagementsystem. Nach diesen Normen können sich Unternehmen durch einen Dritten zertifizieren lassen. Die ISO 9000 wurde im Dezember 2000 novelliert. Die derzeit aktuelle Form ist bekannt unter der DIN EN ISO 9000:2000.
ISO 9000:2000DIN EN ISO 9001:2000 ist die neue Nachweis-Norm für Qualitätsmanagementsysteme, die vom deutschen (DIN), Europäischen (EN) und Internationalen Normenorganisationen (ISO-International Organisation for Standardisation ) herausgegeben wurde. Durch die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systemes wird die Leistungsfähigkeit in Ihrem Unternehmen erhöht, indem Verbesserungsprozesse beschleunigt werden, Reibungsverluste abgebaut und die Mitarbeitermotivation durch klare Strukturen und transparente Anweisungen erhöht werden. Darüber hinaus wird das Vertrauen der Kunden und Mitarbeiter in die Qualität der Leistungen und Produkte eines Unternehmens nachhaltig gefestigt.

Revision der ISO 9000 Normenfamilie gültig seit 15.12.2000:

Mit der Langzeitrevision der ISO-Normenfamilie sollen die einzelnen Normen dem aktuellen Stand der Entwicklung von QM-Systemen angepasst werden. Es wird außerdem versucht, die derzeit auf über zwanzig Einzelnormen angewachsene "Normenfamilie" auf ein notwendiges Maß zu reduzieren und durch eine Vereinfachung der Begriffswelt für breite Anwenderkreise durchschaubarer zu machen. Die Gliederungsstruktur der Normen ISO 9000:2000 basiert auf einem Prozessmodell. Die Normen sollen auf alle Größen und alle Bereiche von Organisationen anpassbar sein.

Verträglichkeit mit den Umweltmanagement-Normen:

Durch die Gliederung dieser Normen soll eine Verträglichkeit mit der Familie der Umweltmanagement-Normen ISO 14000ff erreicht werden.

Reduzierung der QM-Einzel-Normen auf ISO 9001:2000:

Die bisherigen Einzelnormen ISO 9002:1994 und ISO 9003:1994 werden nicht revidiert, es wird keine 9002:2000 und keine 9003:2000 geben. Da sie inhaltsgleich mit ISO 9001 bis auf Einzelne Kapitel (Elemente) waren, wird für die 2000-er Version nur noch die 9001:2000 verwendet. Um kenntlich zu machen, dass eine Organisation keine Entwicklungs-
arbeiten durchführt, wird darauf im Handbuch der Organisation sowie auf dem QM-Zertifikat (falls das Unternehmen zertifiziert ist) hingewiesen.

Die neue ISO 9000:2000:

Die ISO 9000:2000 enthält die bisherigen Inhalte von ISO 9000:1994 und ISO 8402 und beschäftigt sich mit den Grundlagen von QM-Systemen und den Begriffen, Benennungen und Definitionen zum Qualitätsmanagement.

Die neue ISO 9004:2000:

Stimmt in ihrer Gliederung mit ISO 9001 überein (ISO 9001:2000 und ISO 9004:2000 sind ein "konsistentes Paar") und enthält Hinweise zur Leistungsverbesserung des Qualitätsmanagementsystems und des Unternehmens sowie zur Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen auf dem Wege zu Business Excellence, z.B. nach dem EFQM-Modell.
Istdaten, Istleistungen, IstkostenUnter dem Begriff Istdaten werden alle Daten der vergangenen Periode(n) zusammengefasst. Istkosten sind die effektiv aufgetretenen Kosten einer Periode. Sie werden auf der Grundlage der Belege in den vorgelagerten Systemen Kreditoren -, Lohn -, Materialbuchhaltung sowie in der Sachbuchhaltung erfasst und der Kostenrechnung übergeben.

Dabei ist zu beachten, dass man die genauen Istkosten einer Periode nie wird exakt ermitteln können, da die echten
Kosten eines Anlagegutes erst nach dessen Liquidierung bestimmt werden können. Istleistung ist jene Leistung, die eine Kostenstelle im Berichtsmonat effektiv erbracht hat (gemäß Fertigungs- oder Lohnscheinen). Wird die Leistung in vorgegebenen Einheiten gemessen (Vorgabezeiten), spricht man von der Ist - Soll - Leistung; wird die effektiv
gearbeitete Zeit gemessen, spricht man von der Ist - Ist - Leistung. Werden sowohl die Ist - Soll - als auch die Ist - Ist - Leistung erfasst, lässt sich die Intensitätsgradabweichung berechnen. Die Istleistungen werden mittels Betriebsdatenerfassung (BDE) erhoben. Darunter versteht man ein Instrument zur Feststellung von Verbrauch und Leistung im betrieblichen Produktionsprozeß, das manuell oder elektronisch betrieben werden kann.

Für die Erstellung der Kosten- und Leistungsrechnung werden die Leistungen der Kostenstellen (gemessen in Bezugsgrößeneinheiten erhoben, wobei die BDE belegen muss, welche Stelle für welche andere Stelle oder für welchen Auftrag wann wieviel geleistet hat. Diese Angaben werden schon zur richtigen Steuerung des Produktionsprozesses benötigt; für die Kostenrechnung entstehen somit keine zusätzlichen Anforderungen. Es ist wichtig zu erkennen, dass ein gut ausgebauten Produktionsplanungs- und -steuerungssystems (PPS) die Voraussetzung für eine geordnete BDE und damit für die Ist - Leistungserfassung bildet; denn im PPS werden die notwendigen Basisdaten (Aufträge, Stücklisten, Arbeitspläne, Kapazitäten usw.) gepflegt. Soll der Leistungsbezug auch in den administrativen Bereichen hergestellt werden, z.B. durch Einführung von Standards of Performance, ist auch eine adäquate Verwaltungsdaten-
erfassung aufzubauen.

 
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