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GüteGüte = "Von der Verwendung der Benennung Güte synonym zu Qualität wird mit Rücksicht auf die internationale Normung abgeraten."
GAPRichtlinien für frisches Obst und Gemüse.

Die GAP-Richtlinien sind der Weg des integrierten Pflanzenbaus bzw. Pflanzenschutzes. Die RL enthalten Mindestanforderungen an die Qualität der Produkte bezüglich der Produktionsweise, der Produktsicherheit, der Arbeitssicherheit, des Umweltschutzes und der Hygiene. Ziel ist es, das Vertrauen der Verbraucher in Frischprodukte zu gewinnen und zu stärken
GCPGood Clinical Practice (Gute klinische Praxis) GCP bezieht sich auf klinische Prüfungen von Pharmaka im Zusammenhang mit Menschen.
GebrauchstauglichkeitEignung eines Gutes im Hinblick auf seinen bestimmungsgemäßen Verwendungszweck; diese Eignung beruht auf objektiv und nicht objektiv feststellbaren Gebrauchseigenschaften. Die Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit leitet sich aus individuellen Bedürfnissen ab.
GefährdungsbeurteilungRechtsgrundlage für die Gefährdungsbeurteilung ist das Arbeitsschutzgesetz (Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (ArbSchG) vom 7. August 1996).Der Arbeitgeber wird darin verpflichtet, eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln und ? wenn erforderlich - Maßnahmen des Arbeitsschutzes einzuleiten.

Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die vom Arbeitgeber festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Überprüfung muss dokumentiert sein für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten.
GemeinkostenGemeinkosten sind das Komplement zu den Einzelkosten.

Können Kosten einem Bezugsobjekt (z.B. Kostenstelle) eindeutig via Beleg zugeordnet werden, dann sind es Einzelkosten, oder sie fallen für dieses und andere Bezugsobjekte gemeinsam an, dann sind es Gemeinkosten.

Das Gehalt eines Abteilungsleiters einer Produktionswerkstatt ist Bestandteil der Einzelkosten dieser Abteilung; dagegen Bestandteil der Gemeinkosten, bezogen auf die Aufträge, die diese Abteilung durchlaufen.
GemeinkostenverlusteQualitätsbezogene Verluste lassen sich in der Produktion als Nachauftrag, Materialverluste und Wiederholungs-
prüfungen in der Regel gut nachrechnen. Die Kosten für Nachbestellung, Umrüstung, Umplanung, mehrfaches Ein- und Auslagern, Formelkorrektur, Aufwand des Vertriebs beim Kunden u. v. m. werden dabei häufig vernachlässigt. Um diese zu erfassen, sind neue, möglichst wenig aufwendige Strukturen erforderlich, die die Ausschöpfung dieses Potentials von ca. 30 %(!) der Gemeinkosten ermöglichen.
Genehmigung von DokumentenDie Dokumente und Daten müssen vor ihrer Herausgabe durch befugtes Personal bezüglich ihrer Angemessenheit geprüft und genehmigt werden. Eine Änderungs-Sammelliste oder ein entsprechendes Dokumenten-Überwachungs-
verfahren, das den laufenden Revisionsstatus von Dokumenten identifiziert, muss eingerichtet werden und leicht verfügbar sein, um den Gebrauch ungültiger und/oder überholter Dokumente auszuschließen.

Diese Lenkung muss sicherstellen, dass

a) die zutreffenden Ausgaben der einschlägigen Dokumente an allen jenen Stellen verfügbar sind, wo Tätigkeiten ausgeführt werden, die für das effektive Funktionieren des QM-Systems wesentlich sind;

b) ungültige und/oder überholte Dokumente sofort an allen Stellen entfernt werden, an denen sie herausgegeben und benutzt werden, oder in anderer Weise Sicherheit gegen ihren unbeabsichtigten Gebrauch geschaffen wird;

c) jegliche überholte Dokumente, die aus gesetzlichen Gründen und/oder zur Erhaltung des Wissensstandes aufbewahrt werden, angemessen gekennzeichnet sind.
Gewinnziel / GewinnplanungDas Gewinnziel oder Gewinnbedarfsbudget beinhaltet als Plan alle Anforderungen, die vor Abzug von Ertragsteuern und von Zinsen an den Gewinn gestellt werden. Dazu gehören vor allem: Zinsen für betriebsnotwendiges Fremdkapital, Ausschüttungen für das Eigenkapital, Ertragsteuern, geplante Zuwendungen an Dritte oder an das Personal, die aus dem Gewinn zu bezahlen sind, geplante Bildung neuer Rücklagen/Reserven (Investition in die Zukunft des
Unternehmens), langfristige Rückstellungen, die nicht als Kostenbestandteile berücksichtigt wurden.

Der Ziel - Cash Flow (ZCF) setzt sich aus dem Abschreibungsbudget und dem Gewinnbedarfsbudget zusammen. Reicht der Deckungsbeitrag nach Abzug aller übrigen Kosten auch zur Deckung des geplanten ZCF, hat das Unternehmen als Ganzes sein Gewinnziel im Plan erreicht. Im Gegensatz zur oben beschriebenen Resultatgröße Cash Flow aus der Finanzbuchhaltung ist der Ziel - Cash Flow eine Planungsgröße.
GHPGood Hygienic Practice (Gute Hygiene Praxis) Bezieht sich auf die Umfeldhygiene. Darunter sind die Hygienemassnahmen direkt um den Prozess (Raumklima, Schädlinge, Oberflächen von Einrichtungen, Installation, Fremdkörper u.a.) zu verstehen. Als Raumklima werden die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Mikroorganismen in der Luft, Luftströmung angesehen. Oberflächen von Einrichtungen können Böden, Decken oder Wände sein.

Installationen können Leitungen, Schläuche, Rohre sein. Fremdkörper sind z.B. Glas, Metall, Öl, Schmierstoffe, Steine, Abrieb. Personalhygiene bezieht sich auf die persönliche Sauberkeit, angemessene Kleidung, erforderliche Schutzkleidung und Vorkehrungen bei Wunden und Infektionen. Betriebshilfsmittel sind z.B. Kehrschaufeln, Besen, Gummiwischer, Behältnisse.
GLPGood Laboratory Practice (Gute Laborpraxis) Die Grundsätze der GLP geben einen formalen Rahmen für die Durchführung von Sicherheitsprüfungen an chemischen Produkten und haben in vielen Ländern Gesetzescharakter. Sie befassen sich dabei mit dem organisatorischen Ablauf und den Bedingungen, unter denen Laborprüfungen geplant, durchgeführt und überwacht werden sowie mit der Aufzeichnung und Berichterstattung der Prüfung. Insbesondere in Laboratorien der Chemie - Pharma - kommen die Grundsätze der GLP zur Anwendung.
GMPGood Manufacturing Practice (Gute Herstellpraxis)

Dieses QM-System kommt für die Herstellung und Analytik im gesetzlich geregelten Bereich der pharmazeutischen Industrie zur Anwendung. Die Grundsätze der GMP sind denen der GLP sehr ähnlich. Sie beziehen sich aber mehr auf die Räumlichkeiten, d.h. die Beschaffenheit der Räume. Der Prozess ist abgegrenzt. Es werden Oberflächen von Einrichtungen, Fenstern, Türen, Schleusen betrachtet.

Daneben ist die bauliche Ausstattung der Produktionsräume und der Betriebsanlagen einschließlich der Prozesse selbst zu berücksichtigen. Darunter fallen Themen wie die Wasserversorgung, Beleuchtung, Temperaturbedingungen, Reinigungsmöglichkeiten (Waschbecken), Sanitäre Einrichtungen (Sozialräume). Es ist in jedem Fall die Eignung der Räumlichkeiten zu überprüfen. Betrachtet man die Ausrüstungen und Gegenstände in den jeweiligen Räumlichkeiten, so sollen Geräte so konzipiert sein, dass die definierten Parameter (z.B. Temperatur, Druck, Zeit) eingehalten werden können und die Geräte selbst leicht zu reinigen und zu desinfizieren sind.
GrenzkostenGrenzkosten sind die Herstellkosten der jeweils zuletzt ausgebrachten (produzierten) Einheit.

Solange die Gesamtkostenkurve eines Produkts oder einer Kostenstelle linear verläuft, sind die Grenzkosten für jedes hergestellte Stück gleich und entsprechen den proportionalen Kosten bzw. den Produktkosten. Die Begriffe Produktkosten, proportionale Kosten und Grenzkosten sind gleichbedeutend.
GruppenmerkblätterAls Gruppenmerkblätter bezeichnet man Sicherheitsdatenblätter, Unfallmerkblätter und Betriebsanweisungen, die nicht stoffspezifisch, aber für eine Stoffgruppe charakteristisch sind. So können für feste Stoffe, flüssige Kohlenwasserstoffe, lösemittelhaltige Lacke, Tenside (= waschaktive Substanzen) und andere Materialien solche Unterlagen erstellt werden. Derartige Blätter werden in diversen Standardwerken angeboten.

 
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