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FähigkeitEignung einer Organisation, eines Systems oder eines Prozesses zum Realisieren eines Produkts, das die Anforderungen an dieses Produkt erfüllt.
FührungselementeUnter Führungselementen wuden in der DIN EN ISO 9001, August 1995, die folgenden verstanden:

4.1 Verantwortung der Leitung
4.2 QM-System
4.14 Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen
4.17 Interne Qualitätsaudits4.18 Schulung
Feedback / Feedforward / RegelkreisFeedback bedeutet Rückkopplung und umfasst die Rückmeldung realisierter Ist-werte zum Vergleich mit Planwerten
(klassischer Soll - Ist - Vergleich). Die Rückkopplung schafft die Möglichkeit einer Abweichungsanalyse aufgrund der Regelungsmechanismen in Gang gesetzt werden (Maßnahmeneinleitung).

Feedforward bedeutet Vorkopplung.

Durch die Verbindung von Planwerten mit erwarteten Istwerten (Erwartungsrechnung) entsteht die Vorkopplung. So können bereits vor dem Eintritt einer Störung Maßnahmen ergriffen werden. Der Rückkopplungskreislauf in der Führung:

- Maßnahmen anordnen
- Istwerte erfassen
- Soll- und Istwerte vergleichen
- Sollwerte bestimmen
- Maßnahmen bestimmen
- Entscheiden Kontrollieren
- in Gang setzen und ausführen

In der strategischen Führung wird die Vorkopplung zum Hauptsteuerungskreislauf, da dort Entscheidungen zur Anpassung der Pläne zu treffen sind, bevor man auf Istdaten zurückgreifen kann.

Vielmehr wollen die Entscheidungen zur Strategieanpassung auf der Grundlage verbesserter oder detaillierterer Zukunftserwartungen getroffen sein.
FehlerNichterfüllung einer festgelegten Forderung - Nichtkonformität
Fehler-Möglichkeits- und Einfluß-Analyse (FMEA)Werkzeug der Qualitätsplanung zur vorbeugenden Sicherung der Qualität. Damit werden durch vorausschauende Analyse mögliche Fehlerquellen in der Konstruktion, Planung und Produktion erfasst und deren Auswirkungen auf Produkte, Dienstleistungen und den Fertigungsprozess durch Umsetzung präventiver Schritte erhindert. Konstruktions-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren und möglichen Ausfälle des untersuchten Teils bzw. Gesamt-
systems. Prozess-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren potentiellen Fertigungs- und Montagefehler.

Es werden dabei folgende Fragen untersucht und z. B. wie folgt bewertet:

1. Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Fehlers
(unwahrscheinlich = 1, sehr gering = 2 - 3, gering = 4 - 6, mäßig = 7 - 8, hoch= 9 - 10)

2. Bedeutung = Auswirkung auf den Kunden
(kaum wahrnehmbar = 1, unbedeutend bzw. geringe Belästigung = 2 - 3, mäßig schwer = 4 - 6, schwere Auswirkung, Verärgerung = 7 - 8, äußerst schwere Auswirkung = 9 - 10)

3. Wahrscheinlichkeit der Entdeckung vor Auslieferung an den Kunden
(hoch = 1, mäßig = 2 - 5, gering = 6 - 8, sehr gering = 9, unwahrscheinlich = 10)

Durch Multiplikation wird eine Risikoprioritätszahl (RPZ) zur Festsetzung der Priorität eines Problems ermittelt, deren Ergebnis in folgende Skala eingeordnet wird:

hoch = 1000, mittel = 125, keine Priorität = 1.
FehlerkostenEine der drei Säulen der früheren Gliederung der qualitätsbezogenen Kosten. Fehlerkosten gehören zu der Gruppe der qualitätsbezogenen Kosten. Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht werden.

Beispiele für Fehlerkosten (im Sinne der Dazugehörigkeit zu den qualitätsbezogenen Kosten):

Kosten für Fehlprodukte, für Nacharbeit, für Ausschuss, nicht planmäßige Sortierprüfung, Wiederholungsprüfung, qualitätsbedingte Ausfallzeit, Gewährleistung, Produzentenhaftung.
FeldforschungSystematisches, an Ort und Stelle vorgenommenes Sammeln von wissenschaftlich auswertbaren Daten über Verhältnisse in der Wirklichkeit.
FertigungsprüfungZwischenprüfung an einem in der Fertigung befindlichen materiellen Produkt.
FinanzplanFinanzplanung soll die Liquidität und die Stabilität des Unternehmens aufrechterhalten. Im überjährigen Zeitraum geht es darum, das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital (Stabilität) unter Berücksichtigung der vorzunehmenden Investitionen und entsprechend den Vorgaben im Leitbild auszugestalten.

Es ist also zu überlegen, ob die Zukunft des Unternehmens unter Beibehaltung der Zahlungsfähigkeit finanzierbar ist. Dazu muß man planen, welche Finanzmittel wann in den Planjahren benötigt werden und woher diese wann kommen sollen. Als Instrument eignet sich die Plan - Kapitalflussrechnung (Gestaltung der strukturellen und strategischen Liquidität). Im unterjährigen Bereich ist durch geeignete Vorausschau sicherzustellen, dass die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet ist. Dazu sind ausgehend von den Bilanzbeständen und den Bewegungen in der Gewinn- und Verlustrechnung die Einzahlungen und die Auszahlungen termingerecht zu planen. Das dabei eingesetzte Instrument ist das Zahlungsbereitschaftsbudget oder der Liquiditätsplan mit Erwartungsrechnung (Finanz - Controlling).
FixkostenFixkosten sind die Ergänzung zu den proportionalen Kosten (Produktkosten). Fixkosten entstehen, damit ein Unternehmen produzieren und verkaufen kann.

Fixkosten werden durch die Strukturen des Unternehmens, das heißt durch seine Organisation und seine Kapazitäten definiert, weshalb man sie auch Strukturkosten nennt. Diese Kosten sind nicht unveränderbar fix.

Werden die Strukturen eines Betriebs durch Entscheidungen geändert, ändern sich auch die Strukturkosten.

Es empfiehlt sich, konsequent von Strukturkosten zu sprechen, da der Begriff ?Fixkosten? zu Mißverständnissen führen kann.
FMEA"Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse". Werkzeug der Qualitätsplanung zur vorbeugenden Sicherung der Qualität. Damit werden durch vorausschauende Analyse mögliche Fehlerquellen in der Konstruktion, Planung und Produktion erfasst und deren Auswirkungen auf Produkte, Dienstleistungen und den Fertigungsprozess durch Umsetzung präventiver Schritte verhindert. Konstruktions-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren und möglichen Ausfälle des untersuchten Teils bzw. Gesamtsystems. Prozeß-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren potentiellen Fertigungs- und Montagefehler.

Es werden dabei folgende Fragen untersucht und z. B. wie folgt bewertet:

1. Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Fehlers
(unwahrscheinlich = 1, sehr gering = 2 - 3, gering = 4 - 6, mäßig = 7 - 8, hoch 9 - 10)

2. Bedeutung = Auswirkung auf den Kunden
(kaum wahrnehmbar = 1, unbedeutend bzw. geringe Belästigung = 2 - 3, mäßig schwer = 4 - 6, schwere Auswirkung, Verärgerung = 7 - 8, äußerst schwere Auswirkung = 9 - 10)

3. Wahrscheinlichkeit der Entdeckung vor Auslieferung an den Kunden
(hoch = 1, mäßig = 2 - 5, gering = 6 - 8, sehr gering = 9, unwahrscheinlich = 10)

Durch Multiplikation wird eine Risikoprioritätszahl (RPZ) zur Festsetzung der Priorität eines Problems ermittelt, deren Ergebnis in folgende Skala eingeordnet wird:

hoch = 1000, mittel = 125, keine Priorität = 1.
FrüherkennungFrüherkennungssignale (schwache Signale, ?weak signals?, Frühwarnsignale) sind Informationen, die hinsichtlich ihrer Herkunft und Auswirkung nicht genau klassifizierbar sind. In der Regel handelt es sich um höchst unbestimmte und unsichere Vermutungen über zukünftige Umfeldveränderungen. Je früher schwache Signale lokalisiert und qualifiziert werden können, desto früher lassen sich strategische Maßnahmen ergreifen sowie Chancen und Risiken erkennen. Strategisch tätige Controller haben den Auftrag, z.B. mit Hilfe von Massnahmenplanung Netzwerke, Indikatoren zu bestimmen und sie in einem Früherkennungssystem zu systematisieren.
FreigabeErlaubnis, zur nächsten Stufe eines Prozesses überzugehen.

 
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