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AbgrenzungenDie Abgrenzungen unterscheiden Aufwand und Ertrag aus der Finanzbuchhaltung auf der einen Seite von Kosten und Leistungen in der Kostenrechnung auf der anderen Seite. Nicht in die Kostenrechnung gehören Beträge, die nichts mit dem Betriebszweck zu tun haben.

Dazu gehören neutrale und außerordentliche Aufwendungen und Aufwendungen für nicht betriebsnotwendige Liegenschaften, aber auch Spenden, Schenkungen, Aufwendungen für Spekulationsgeschäfte. Sinngemäß das Gleiche gilt für die Abgrenzung von betrieblichen und betriebsfremden Erträgen.

Zeitliche Abgrenzung wird auch zur Gewinnivellierung vorgenommen, indem vor allem Kosten von einer Periode in die andere verschoben werden, um nicht allzu gute oder allzu schlechte Ergebnisse vorzulegen. Diese Methode ist aber unter Controllern verpönt. Da Controller Abweichungen nicht als Schuldbeweise betrachten, sondern als Anlaß zum
Nachdenken, sollten auch die Ergebnisse nach dem effektiven, ereignisorientierten Kosten und Erlösanfall einer Periode dargestellt werden.

Zurzeit besteht die Tendenz, ausgelöst durch die Bewertungsvorschriften IAS (International Accounting Standards) und US-GAAP (Generally Accepted Accounting Principles), im (inner) betrieblichen Rechnungswesen möglichst nur noch aufwandsgleiche Kosten auszuweisen. Dadurch sollen kalkulatorische Kostenarten verschwinden, dafür können Abwertungen, z.B. auf Debitoren und Lager als Kosten berücksichtigt werden. Damit läßt sich das nach außen
präsentierte Ergebnis leichter mit dem internen abstimmen, aber man vernachlässigt, daß mit der Berichterstattung nach außen und dem betrieblichen Rechnungswesen unterschiedliche Rechenzwecke verfolgt werden.
AbschreibungenAbschreibungen sind die Kosten für die (Ab-)Nutzung der Produktions- und Anlagegüter im Leistungserstellungs-prozess.

Zweck der Abschreibungen ist die Substanzerhaltung der eingesetzten Produktionsgüter:

Das Leistungspotential einer bestehenden Anlage, ausgedrückt in Geldeinheiten, muß über die Nutzungszeit erhalten werden.
Daher sind die Produktionsmittel vom Wiederbeschaffungs- oder Tageswert abzuschreiben, damit nach Ablauf der
Nutzungsdauer (trotz Inflation) ein gleichwertiges Anlagegut - ein Gut, das die gleiche Leistung erbringen kann - als Ersatz des alten beschafft werden kann.

Dies führt oft zu einem höheren Abschreibungsbedarf als steuerlich anerkannt. Im Rechnungswesen wird daher häufig zwischen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen (kalkulatorischen) Abschreibungen unterschieden. Für die Kostenrechnung sind nur die kalkulatorischen Abschreibungen relevant. Nach US-GAAP werden im Umsatzkostenver-
fahren jedoch nur die bilanziellen Abschreibungen berücksichtigt.
AbweichungenDie ISO-Normen fordern, dass die Ergebnisse von Audits aufgezeichnet und den Verantwortlichen des audutierenden Bereichs zur Kenntnis gebracht werden. Außerdem wird verlangt, dass Korrekturmaßnahmen von den Verantwort-
lichen des Bereichs in vernünftiger Zeit vorgenommen werden. Schlussendlich wird auch Bezug auf das Management-Review genommen.

Einstufung der Auditabweichungen

Normalerweise werden folgende Einstufungen benutzt:

Major (Hauptabweichung)

Es wurden ganze Abschnitte der Norm oder der eigenen QM-Dokumentation, die Grundlage des Audits sind, nicht bearbeitet oder bei einer Tätigkeit im Unternehmen werden Anforderungen der Norm / der QM-Dokumentation systematisch nicht genutzt.

Minor (Nebenabweichung)

Eine einzelne Abweichung von den Anforderungen. Es gibt jedoch Fälle, bei denen eine ganze Anzahl von Neben-
abweichungen gegen eine spezielle Anforderung als Hauptabweichung eingestuft werden kann. Man könnte zu grunde legen, daß mehr als drei Nebenabweichungen gegen eine Foderung eines Abschnitts der Norm eine Hauptabweichung begründet.

Controller definieren den Begriff Abweichung wie folgt:

Abweichungen sind Differenzen zwischen einer Plangröße (eventuell Sollgröße) und einer Istgröße und daher Anlaß für Führungskräfte, über mögliche Steuerungsmaßnahmen nachzudenken und solche auch einzuleiten. Mit Hilfe der Abweichungsanalyse werden die Ursachen einer Plan - Ist -, bzw. Soll - Ist - Abweichung ermittelt. Der Begriff Abweichung hat sich etabliert, obwohl damit unbeabsichtigt der Eindruck erweckt wird, man wolle eine Schuld zuweisen. Ersatzweise könnten auch die Begriffe Differenz, Unterschied, Zielerreichungsgrad oder Delta verwendet werden. Für die Controllerarbeit, die ja das Controlling der Manager unterstützen soll, sind sämtliche Abweichungen relevant, sowohl diejenigen, die sich im finanzwirtschaftlichen Bereich ergeben als auch solche, die aus reinen Leistungsvergleichen oder durch die Marktbeobachtung entstehen - also auch Abweichungen bei strategisch relevanten Größen wie Kundenzufriedenheit oder Marktanteil.
AbweichungsgenehmigungVor der Realisierung eines Produkts erteilte Erlaubnis, von ursprünglich festgelegten Anforderungen an das Produkt abzuweichen.
AkkreditierungDas Feststellen und Bescheinigen, dass eine Prüfstelle die Voraussetzungen zur Durchführung von z. B. Zertifizierungen von Qualitätsmanagement-Verfahren, Konformitätsbewertungen u. ä. erfüllt.
AnforderungenVorausgesetzte oder verpflichtende Erfordernisse bzw. Erwartungen.
Angebot"Eine nach Aufforderung abgegebene Bereitschaftserklärung eines Lieferanten, einen zustande kommenden Vertrag über die Lieferung eines Produktes zu erfüllen."
Anmerkung: Juristisch korrekt kann von einem zustande gekommenen Vertrag erst dann gesprochen werden, wenn ein Angebot des Lieferanten, ein Produkt zu bestimmten Bedingungen zu liefern, vom Besteller angenommen wurde. Das Angebot des Lieferanten ist eine Bereitschaftserklärung einen Vertrag über die Lieferung eines Produkts schließen zu wollen. (Angebotsprodukt)
Anmeldung zur ZertifizierungWenn das QM-Handbuch erarbeitet und die Verfahrensanweisungen ein gutes Stück vorwärts getrieben worden sind, kann man sich bei dem Zertifizierer anmelden. Hierzu gehört, dass man dies auch mit mündlichen Kontakten verbindet und Termine plant. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verfahrensanweisungen zum geplanten Audit-Termin fertiggestellt und für eine gewisse Zeit in Kraft gesetzt sein müssen.
AnspruchsklasseKategorie oder Rang unterschiedlicher Qualitätsanforderungen an Einheiten für den gleichen funktionellen Gebrauch.
AnspruchsniveauRangindikator für unterschiedliche Qualitätsanforderungen an Einheiten, die dem gleichen Zweck dienen.
AnwendungsbereichDie in ISO 9001 festgelegten Forderungen sind allgemeiner Natur und anwendbar auf alle Organisationen, unabhängig von Art und Größe auf alle Arten bereitgestellter:

- Produkte
- Hardware
- Verfahrenstechnische Produkte
- Software
- Dienstleistungen

und Kombinationen daraus.
Arbeitsanweisung(QM-Arbeitsanweisung, AA)Arbeitsanweisungen sind arbeitsplatzbezogene Vorgaben (Was ist in welcher Reihenfolge zu tun?) und besitzen im wesentlichen den Charakter einer Checkliste. Der Einsatz einer Arbeitsanweisung ist sinnvoll, wenn trotz Erfahrung und Qualifikation des Mitarbeiters wiederholt dieselben Fehler gemacht werden. Arbeitsanweisungen eignen sich auch als gute Grundlage für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
ArbeitsplanDer Arbeitsplan ist die Vorgabe für den Herstellprozess eines Produktes oder einer Dienstleistung (z.B. in der öffentlichen Verwaltung). Im Arbeitsplan werden die verschiedenen Arbeitsgänge in der richtigen Reihenfolge ihrer Durchführung aufgelistet, wobei für jeden Arbeitsgang angegeben wird, in welcher Kostenstelle er auszuführen ist und
welche Vorgabeleistung (Vorgabezeit) dafür vorgesehen ist. Der Arbeitsplan ist somit die Basis für die Kalkulation der
Fertigungskosten. Die mit dem proportionalen Kostensatz bewerteten Arbeitsplanpositionen führen zu den
proportionalen Fertigungskosten.

Synonym für Arbeitsplan ist Operationsplan.
Arbeitsschutz - ManagementArbeitsschutz - Management

Die OHSAS 18001 ist analog den Normen ISO 14001 und ISO 9001:2000 konstruiert. OHSAS bedeutet Occupational Health and Safety Assessment Series und wurde von der British Standards Institution gemeinsam mit internationalen Zertifizierungsgesellschaften entwickelt.

Die Vorteile eines Managementsystems nach OHSAS 18001 sind:

· Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter durch verbesserten Arbeitsschutz
· Senkung von Ausfallzeiten und Produktionsunterbrechungen
· Wettbewerbsvorteile als "sicheres und seriöses" Unternehmen
· Vermeidung finanzieller "Überraschungen" im Arbeitsschutz durch vorausschauende Einbeziehung des Arbeitsschutzes in das oberste Management.

Ein Managementsystem nach OHSAS 18001 ist zertifizierbar, jedoch nicht akkreditierbar. Letztes braucht jedoch nicht Ihre Sorge zu sein, da Sie von anerkannten Zertifizierern ein gültiges Zertifikat darüber erhalten können, das jährlich überprüft wird.

ArbeitsumgebungBedingungen, unter denen Arbeiten durchgeführt werden.
AS 9000Luft- und Raumfahrt
Die AS 9000 wird durch den eben entwickelten internationalen Luftfahrt Qualitätssicherungssystem Standard, ALS 9100 ersetzt (EN9100). Dieses Dokument wurde durch Eingaben aus Europa, den Vereinigten Staaten, Japan, China, Brasilien und Mexiko entwickelt.

Es ist ein weltweit anwendbarer Standard. AS9000 kann, bis der Übergang zur ALS 9100 vollständig ist eingesetzt werden. Überprüfen Sie also häufig die Service Seiten Ihrer Zertifzierungsstelle auf Aktualisierungsvorgänge in der Luftfahrtindustrie. Die AS 9000 veröffentlicht im Mai 1997, standardisiert die Qualitätssicherungssystemanfor-
derungen der Luftfahrtindustrie.

Es basiert auf den Eingaben einer Gruppe der Hauptlieferanten (Boeing, Lockheed Martin, Northrop Grumman, GE-Flugzeugtriebwerke und andere). Die AS 9000 besteht aus dem internationalen Standard ISO 9001 mit zusätzlichen 6 Forderungen, die auf die Luftfahrtindustrie spezifisch anwendbar sind.

Obgleich die AS 9000 ein freiwilliger Standard ist, führte die GEAE die AS 9000 als die Grundspezifikation für Qualitätssicherungssysteme der Lieferant ein. Als Zeichen der aktuellen Übereinstimmung können Zertifizie-
rungsstellen derzeit Zertifikate ausschließlich ohne Akkreditierung nach AS9000 anbieten, weil die Akkreditie-
rungsstellen noch beim Aufstellen der Zertifizierungs- und Akkreditierungsrichtlinien sind.
AuditEin Audit ist eine systematische unabhängige Untersuchung, um festzustellen, ob die qualitätsbezogenen Tätigkeiten und damit zusammenhängenden Ergebnisse den geplanten Anforderungen entsprechen, und ob diese Anforderungen tatsächlich verwirklicht und geeignet sind, die Ziele zu erreichen.

In der Regel werden drei Audit-Arten unterschieden:

1.Produktaudit (Inspektion)
2.Prozessaudit (Beurteilung)
3.Systemaudit (Gesamtbetrachtung)

Die Audit-Formen werden weiter unterschieden, z. B. internes und externes Systemaudit. Gelegentlich spricht man hier auch von Qualitätsaudit.
AuditauftraggeberOrganisation oder Person, die ein Audit anfordert.
AuditfeststellungenAbweichung von Auditkriterien zu Auditnachweis.
Auditierte OrganisationOrganisation, die auditiert wird.
AuditkriterienDie als Referenz herangezogenen Verfahren, Politiken und Anforderungen.
AuditnachweisInformationen, Tatsachen und Aufzeichnung die Auditkriterien betreffen
AuditorZur Durchführung von Qualitätsaudits qualifizierte Person.

Anmerkung:
Ein zur Leitung eines Qualitätsaudits ernannter Qualitätsauditor wird "Qualitätsaudit-Leiter" genannt.
Zu den Qualifikationskriterien für Qualitätsauditoren zählen Schulbildung, Schulung, Erfahrung, persönliche Eigenschaften, Führungsfähigkeit, Aufrechterhaltung der Befähigung und Sprache.

"Qualitätsaudits werden durch Personen durchgeführt, die keine direkte Verantwortung in den zu auditierenden Bereichen haben, wobei es aber wünschenswert ist, dass sie mit dem betreffenden Personal zusammenarbeiten."

Die Tätigkeit als Auditor muss mit dem Ziel der Verbesserung des Systems ausgeübt werden. Daher ist bei der Ursachenklärung nicht nach Schuldigen zu suchen, sondern nach Lösungen. Auditoren sollten daher zu partnerschaftlichem Verhalten ausgebildet werden.
AuditprogrammEin oder mehrere Audits, die für einen speziellen Zweck und Zeitraum geplant sind.
AuditsIm internen Audit prüft die Organisation ihr eigenes System, die Verfahrensanweisungen und die Durchführung im Hinblick auf Nachweis und Übereinstimmung.

Das ist das wichtigste aller Audits, es liefert der Leitung die Information über die Wirksamkeit und die Leistungsfähigkeit ihres Systems, ob ihre Ziele verfolgt werden oder nicht, und welche Änderungen angeordnet werden sollten.

Unabhängig von Art und Typ von Audits oder von Beurteilungen gilt, dass sie von kundigem, geschultem Personal durchgeführt werden müssen, das können eigene oder fremde Mitarbeiter sein.
AuditschlussfolgerungErgebnis eines Audits, welches das Auditteam durch Vergleich der Auditziele mit den Auditfeststellungen erreicht hat.
AuditteamMehrere Personen (Auditoren), die ein Audit durchführen.
Aufbewahrung von DokumentenUm die Erfüllung festgelegter Qualitätsforderungen und die Wirksamkeit des QM-Systems zu gewährleisten, müssen Qualitätsaufzeichnungen aufbewahrt werden . Dazu gehören auch Qualitätsaufzeichnungen von Unterauftragnehmern. Die Qualitätsaufzeichnungen müssen lesbar sein und so aufbewahrt werden, dass sie geschützt sind; des weiteren sollten sie jederzeit auffindbar sein.
AufbewahrungsdauerEs ist wichtig, dass die Aufbewahrungsdauer von Qualitätsaufzeichnungen genau festgelegt und dokumentiert wird. Wo es vertraglich vereinbart ist, muss sichergestellt werden, dass die Qualitätsaufzeichnungen den Kunden oder seinen Beauftragten für eine fest vereinbarte Zeitdauer zugänglich gemacht werden können.
AuftraggeberUnter Auftraggeber ist der Kunde in einer Vertragssituation zu verstehen.
AuftragnehmerUnter Auftragnehmer ist der Lieferant in einer Vertragssituation zu verstehen.
AufzeichnungDokument, das Nachweis über eine ausgeführte Tätigkeit oder über erzielte Ergebnisse liefert.
AusbildungDurch Vermittlung von Kenntnissen, Fertigkeiten auf einen bestimmten Lerninhalt vorbereiten. Das Thema Aus- und Weiterbildung nimmt einen hohen Stellenwert in der Thematik der ständigen Verbesserung ein. Der Unternehmer soll in einem sich dem TQM verschriebenen Management darauf bedacht sein, seine Mitarbeiter regelmäßig zu schulen und auszubilden bzw. weiterzubilden.
AusführungsqualitätBeschaffenheit der Ergebnisse von Tätigkeiten und Prozessen für ein oder mehrere Qualitätselemente bezüglich ihrer Eignung, die für die Ergebnisse vorgegebenen Forderungen zu erfüllen.
AusschussFertigungs- und montagebedingtes Fehlprodukt, bei dem die Qualitätsforderung auch nachträglich durch Nacharbeit nicht erfüllt werden kann oder soll, und das für einen anderen Verwendungszweck unter angemessenen Umständen nicht verwendet werden kann.
AustauschbarkeitUnter Austauschbarkeit ist die Eignung einer Einheit zu verstehen, ohne Änderungen anstelle einer anderen benutzt werden zu können, um dieselbe Forderung zu erfüllen.
Auswahl der ZertifizierstellenBei der Auswahl der Zertifizierer befindet man sich grundsätzlich in mehreren Schwierigkeiten. Ein Kriterium sind sicher die Kosten. Aber die Bandbreite des Marktes lässt diese Unterschiede insgesamt gering erscheinen, da in der Entwicklungsphase des Handbuches und der Verfahrensanweisungen in der Regel die höheren Aufwendungen anfallen, insbesondere wenn man die internen Kosten berücksichtigt.

Wichtiger ist demnach, die Qualität des Zertifizierers zu erkennen. Neben wenigen großen Gesellschaften gibt es zahlreiche kleine, die vielfach Spezialisten in bestimmten Segmenten sind. In diesen Fällen ist die Entscheidung oft einfach. Vielfach begründet die Qualität auch den Ruf des Zertifizierers, der für den Auswählenden schon deshalb wichtig ist, da seine Kunden der Zertifizierung auch Anerkennung zollen sollen.Grundsätzlich sind DIN-EN-ISO-Zertifizierungen international gültig.

Daher kann auch eine ausländische Gesellschaft in Deutschland und eine deutsche im Ausland auditieren und zertifizieren. Insoweit sind vertragliche gegenseitige Anerkennungen gelegentlich ein weiteres Entscheidungs-
kriterium. Da aber weltweit die Maßstäbe der Akkreditierer nicht ausreichend harmonisiert sind, also von Land zu Land große Unterschiede bestehen, ist noch lange nicht jeder, der als Zertifizierer akkreditiert ist, für jedes Projekt geeignet. Zertifizieren ist zum Markt geworden, in dem z.T. mit recht unkonventionellen Methoden agiert wird.
AuswahlprüfungQualitätsprüfung an Zufallsstichproben mit Entnahmehäufigkeiten und Stichprobenumfängen, die wesentlich bestimmt sind durch Kenntnis der bisher ermittelten Qualität sowie der Ungleichmäßigkeiten und Fehlerrisiken bei der Realisierung der Einheit.

Anmerkung:
Entnahmehäufigkeiten und Stichprobenumfänge können sich an genormte Verfahren oder Stichprobensysteme anlehnen.
Automotive ExcellenceAutomotive Excellence (Einführung eines Managementsystems in der Automobilbranche) soll keine Methode oder Vorgehensweise für die Einführung eines MS sein. Vielmehr versteht man darunter eine Qualitätsphilosophie bzw. Strategie. Sie lässt dem einzelnen Unternehmen die Freiheiten die es bei der Einführung eines QMS wünscht. Das Unternehmen muß seinen eigenen Weg festlegen und bestimmt somit die Güte des Managementsystems selbst.
Vorbild für Automotive Excellence ist das EFQM-Modell. Die einzelnen Kriterien geben nur Hinweise zur Erfüllung, aber keine Vorschriften.

Ziel ist es, dass ein Unternehmen das Bewusstsein entwickeln muss, langfristig zu denken und somit auch langfristig den Unternehmenserfolg (Gewinnsteigerung, Qualitätssteigerung, Image, Zufriedenheit bei Kunden und MA) zu sichern, es muss Stärken erkennen und sie nutzen, eine ständige Verbesserung anstreben, Unternehmensabläufe ergebnisorientiert gestalten und sich durch schnelles Lernen einen Vorsprung gegenüber anderen Unternehmen sichern.

Diese Prozesse müssen automatisch und regelmäßig ablaufen um daraus Maßnahmen abzuleiten und diese dann einzuleiten.

Wichtig für den Erfolg von Automotive Excellence ist die Konsequenz in der Umsetzung, Disziplin, eine Zielableitung und Kooperationsfähigkeit.

 
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